Mitteilungen

Veranstaltungsbericht: Wer sollte die Planung planen?

 

Am 22.Juli fand unsere Veranstaltung „Wer sollte die Planung planen?“ in Anschluss an die Debatte im letzten Themenheft in Berlin statt. Wir konnten uns über spannende Vorträge von Iris Dzudzek und Catarina Matos de Gomes und die rege Beteiligung von rund 50 Teilnehmer_innen freuen.

Einen Bericht zur Veranstaltung findet ihr auf der Homepage von Stadt von Unten, mit denen wir gemeinsam den Nachmittag gestaltet haben.

 
Veröffentlicht: 2017-09-08
 

22.7. Veranstaltung: Wer sollte die Planung planen?

 

eine Debatte

organisiert von sub\urban, Stadt von Unten und Kotti & Co

Samstag, 22.7., 16-18 Uhr, Plangarage, Dragonerareal

„Wer plant die Planung?“ haben wir in unserem letzten Heft in Anschluss an den klassischen Text von Lucius Burckhardt (1974) gefragt und viele inzeressante Antworten von Wissenschaftler_innen und Aktivist_innen erhalten. Grund genug, diese Debatte auf einer Veranstaltung weiter zu führen und die Frage anzuknüpfen „Wer sollte die Planung planen?“. Dazu haben wir uns mit der stadtpolitischen Initiative Stadt von Unten zusammen getan, um an einem konkreten Beispiel zu erörtern, inwiefern offizielle Planungsprozesse für stadtpolitische Gruppen ein Problem darstellen und wie Planungsverfahren wirklich demokratisiert werden könnten.

 
Veröffentlicht: 2017-07-08 Weiter…
 

Veröffentlichung: Band 5, Heft 1/2 „Planung als politische Praxis“ online!

 

Die neue Ausgabe von s u b \ u r b a n ist erschienen: Der Themenschwerpunkt „Planung als politische Praxis“ widmet sich den Konflikten, Widersprüchen, Widerständen und (Alltags-)Praktiken der räumlichen Planung. Die Aufsätze, Debatten- und Magazinbeiträge erörtern Planung als konfliktreichen gesellschaftlichen Aushandlungsprozess mit Verlierer_innen und Gewinner_innen aus unterschiedlichen disziplinären und methodischen Blickwinkeln sowie anhand verschiedener empirischer Fallbeispiele.

Der Themenschwerpunkt ist in Zusammenarbeit mit Jan Lange und Jonas Müller entstanden.

Neben den Beiträgen zum Themenschwerpunkt versammelt die Ausgabe wie immer auch einige weitere Beiträge sowie Rezensionen - unter anderem eine Debatte rund um einen Text von Loïc Wacquant, in dem er den Beitrag der frühen Forschung Bourdieus zu einer kritischen soziologischen Stadtforschung beleuchtet.

Wer die Geschichte hinter unserem Coverbild wissen möchte, lese das Editorial.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!


Hier geht es zum Inhaltsverzeichnis, zum Editorial und zum PDF des gesamten Heftes.


Der Themenschwerpunkt dieser Ausgabe wurde durch die Humboldt-Universitäts-Gesellschaft (HUG), Verein der Freunde, der Ehemaligen und Förderer e. V. gefördert. Die Debatte zu Lucius Burckhardts „Wer plant die Planung?“ wurde von der Lucius und Annemarie Burckhardt Stiftung unterstützt.



 
Veröffentlicht: 2017-06-23
 

Release: Podiumsdiskussion Kritik – Arbeit – Wissen

 

Liebe Leser_innen,

wir möchten Euch herzlich einladen zu unserer Podiumsdiskussion im Vorfeld unserer Jubiläumsparty im seit Mittwoch besetzten Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin (Universitätsstraße 3B, R. 002/003), am Freitag, 20. Januar 2017, von 18:30-20:00 Uhr. In der Diskussion wird es um zentrale Inhalte unseres Jubiläumsheftes zu den „Bedingungen kritischer Wissensproduktion“ gehen: um Fragen von Kritik und Konkurrenz in der Wissenschaft, um Arbeitsbedingungen und kritische Lehre an Hochschulen sowie um Bedingungen und Alternativen in punkto Mitbestimmung und Interessenvertretung. Auf dem Podium diskutieren mit Euch: Tilman Reiz, Thomas Bürk, Sonja Staack und die Initiative unter_bau aus Frankfurt am Main.

Die Party selbst findet dann ab 22:00 Uhr im Südblock (Admiralstraße 1-2) in Kreuzberg statt.

Wir freuen uns auf Euch!

 
Veröffentlicht: 2017-01-14
 

Call for Papers: Stadt der Reproduktion – Sorge, Affektive Arbeit und die Transformation des Urbanen

 

Welche spezifischen räumlichen Organisationsformen entstehen in der aktuellen ‚Stadt der Reproduktion‘? Welchen Einfluss hat Reproduktionsarbeit auf die Räume des Urbanen, und wie prägen städtische Stukturen und Kulturen die Praktiken und Vergesellschaftungsformen der Reproduktion? Der geplante Themenschwerpunkt will sich diesen Fragen und Phänomenen ausgiebig widmen. Ein Ziel ist dabei auch, zu diskutieren, wie Reproduktionsarbeit vor dem Hintergrund aktueller und historischer Entwicklungen in der Stadtforschung konzeptionell (neu) gefasst werden kann.

Auch wenn diese vielfältigen Tätigkeiten konstitutiv für die gesellschaftliche Ordnung sind und die kapitalistische Lohnarbeit elementar auf der reproduktiven Arbeit aufbaut, wird diese doch selten als Arbeit anerkannt, zumal sie klassischerweise unentgeltlich und ‚aus Liebe‘ geschehen soll. Im Zuge der Durchsetzung kapitalistischer Raumorganisation wurde zudem ein Teil der Reproduktionsarbeit von der Sphäre der Produktion getrennt. Dies und ihre fehlende Anerkennung hat entscheidend zur ‚Unsichtbarkeit‘ und Marginalisierung der Reproduktionsarbeit beigetragen. Derzeit lassen sich jedoch auch gegenläufige Entwicklungen beobachten: So löst sich die strikte Trennung von Produktions- und Reproduktionsbereich durch die ‚Entgrenzung von Arbeit‘ teilweise wieder auf, allerdings ohne dass es zu einer Aufwertung der Reproduktionsarbeit käme. Stattdessen sind die institutionalisierten und entlohnten Formen von Reinigungs- und Sorge-Arbeit – nicht zuletzt in den ‚weißen Fabriken‘, d. h. den Kliniken, Pflegeheimen oder Kinderbetreuungseinrichtungen – oftmals besonders prekär und marginalisiert. Gerade Migrant_innen, Schwarze und People of Colour sind in diesen Arbeitsfeldern überrepräsentiert und besonders von Ausbeutung betroffen.

 
Veröffentlicht: 2016-12-21 Weiter…
 

Neuigkeiten: Wissenschaftler_innen für Andrej Holm

 

Offener Brief zu den Vorwürfen gegen Andrej Holm an den Senat von Berlin

Wir, Wissenschaftler_innen und Akademiker_innen der Gesellschafts- und Sozialwissenschaften sowie der Stadtforschung, begrüßen die Ernennung von Dr. Andrej Holm als Staatssekretär für Wohnen. Dass eine Diskreditierungskampagne gegen ihn, der in seiner wissenschaftlichen Arbeit die sozialen Folgen von Immobilienspekulation identifiziert und kritisiert hat, gestartet wurde, verwundert nicht. Diese Diskreditierungsversuche gegen seine Person müssen als der Versuch verstanden werden, eine Änderung der Stadt- und Wohnungspolitik zu unterbinden, noch bevor sie ausformuliert und angebahnt werden könnte.

Der international anerkannte Wissenschaftler Dr. Andrej Holm, hat erheblich dazu beigetragen, Wohnungsmarktdynamiken und die Folgen der Abkehr von sozialen Wohnungspolitiken zu verstehen. Nicht nur im akademischen Feld hat er sich so einen Namen gemacht, seine Expertise wurde auch in öffentlichen Debatten nachgefragt. Er wurde als kritischer Beobachter von Segregations‑ und Verdrängungsprozessen genauso wie aufgrund seiner konstruktiven Reformvorschläge geschätzt. Zugleich hat er sich als Berater und Fürsprecher von Mieter_inneninitiativen exponiert. Sein Eintreten für die Geschädigten der bisherigen Stadtpolitik ist ein Zeugnis dafür, dass er seine Forschung seit Jahren in den Dienst sozialer Gerechtigkeit stellt. Die Humboldt-Universität zu Berlin sollte in dieser Hingabe und politischen Verantwortung ein Bekenntnis zur Demokratie erkennen, wie es klarer nicht sein könnte.

Ob Andrej Holm beim Ausfüllen seiner Einstellungsunterlagen für die HU Berlin bewusst Tatsachen verschwiegen hat oder sich nicht an seine genauen Anstellungsverhältnisse als 18jähriger erinnern konnte, können wir nicht wissen. In keinem Fall sollte die Humboldt-Universität sich aber politisch instrumentalisieren und damit indirekt vor den Karren der Immobilienwirtschaft spannen lassen.

Als Wissenschaftler_innen ist es für uns unerträglich, diesen Umgang mit einem unserer Kollegen beobachten zu müssen. Einen Umgang, der offensichtlich versucht, einen Bruch in Andrej Holms Biographie zu instrumentalisieren, um einen politischen Wandel zu verhindern. Der Berliner Regierungskoalition bleibt nur zu wünschen, dass sie nicht auf Andrej Holms Expertise und sein soziales Engagement verzichtet und nicht vor dem Druck derjenigen, die von Immobilienspekulation profitieren, einknickt. Denn die neue politische Kultur, die sich die rot-rot-grüne Koalition wünscht, kann nur auf Kompetenz und Engagement beruhen, die Andrej Holm unter Beweis gestellt hat.

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Veröffentlicht: 2016-12-20 Weiter…
 

Veröffentlichung: Band 4, Heft 2/3 „Bedingungen kritischer Wissensproduktion“ online!

 

Die 10. Ausgabe von  sub\urban ist erschienen: Der Themenschwerpunkt „Bedingungen kritischer Wissensproduktion“ richtet den Blick auf die Universitäten selbst mit Forschung, Verwaltung und Lehre, aber auch auf andere Produktionsstätten kritischen Wissens wie soziale Bewegungen, Planungspraxis und Gewerkschaften.

Aufsätze, Debatten und Magazinbeiträge gehen der Frage nach, unter welchen Bedingungen heute kritische Wissensproduktion stattfindet bzw. stattfinden sollte.

Neben den Beiträgen zum Themenschwerpunkt versammelt die Ausgabe auch einige weitere Beiträge sowie Rezensionen.

Wir wünschen viel Spaß beim Entdecken!

Hier geht es zum Inhaltsverzeichnis, zum Editorial und zum PDF des gesamten Heftes. Das Titelblatt der Ausgabe kann als Poster heruntergeladen werden.

 
Veröffentlicht: 2017-01-01
 

Preview: Nicht förderungswürdig. Weshalb die Evaluation der Exzellenzinitiative gegen deren Fortsetzung spricht

 

von Tilman Reitz, Angela Graf, Christina Möller

Die deutsche Hochschulpolitik hat eine Verstetigung der Exzellenzinitiative auf den Weg gebracht. In Zukunft sollen nach einem Antragswettbewerb ca. fünfzig „Exzellenzcluster“ und acht bis elf „Exzellenz-Universitäten“ für jeweils sieben Jahre vom Bund gefördert werden. Grundlage der politischen Entscheidung ist die Evaluation der Exzellenzinitiative durch eine Expert_innenkommission, der sogenannte Imboden-Bericht. Der vorliegende Beitrag kommentiert diesen Bericht kritisch und reflektiert problematische Folgen des Wettbewerbs um Fördermittel und ‚Exzellenz‘. Dabei werden die hohen Arbeitslasten, die schlechten Betreuungsverhältnisse und die prekäre Lage im wissenschaftlichen Mittelbau an deutschen Hochschulen unterstrichen, die explizit angestrebte vertikale Differenzierung des deutschen Hochschulsystems und die Forderung nach starken Hochschulleitungen kritisiert sowie die im Bericht nicht erwähnte Verstärkung sozialer Ungleichheiten durch Elitehochschulen angesprochen. Schließlich wird die Grundsatzfrage gestellt, wieso es überhaupt Antrags- und Statuswettbewerbe geben muss.

 
Veröffentlicht: 2016-06-17 Weiter…
 

Veröffentlichung: Band 4, Heft 1 "Riots" online!

 


Eine neue Ausgabe von sub\urban ist erschienen: das Themenheft riots, entstanden in Zusammenarbeit mit Janna Frenzel, Philippe Greif, Fabian Klein und Sarah Uhlmann, findet ihr ab sofort hier.

Zwei Einleitungen führen an das Thema heran. Fünf Aufsätze befassen sich mit ganz unterschiedlichen sozialen und räumlichen Kontexten, wobei sie verschiedene disziplinäre Zugänge wählen. Sie geben Einblick in die diverse Forschungslandschaft zu riots. Unsere Debatte zu den Aufständen in den Pariser Banlieues 2005 zeigt, wie umstritten und politisch aufgeladen das Thema ist.

Wir wünschen viel Spaß beim Entdecken!

Hier geht es zum Inhaltsverzeichnis, zum Editorial und zum PDF des gesamten Heftes. Das Titelblatt der Ausgabe kann als Poster heruntergeladen werden.

Diese Ausgabe wurde durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung gefördert.

 
Veröffentlicht: 2016-05-01
 

Preview: „Kritische Wissenschaft braucht einen Begriff von Gesellschaft“ - Interview mit Christiane Schulte & Freund_innen

 

Mitte Februar 2016 erschien auf Telepolis unter dem Titel „Kommissar Rex an der Mauer erschossen? Ein Plädoyer gegen den akademischen Konformismus“ ein Artikel von Christiane Schulte & Freund_innen. Darin berichten die Autor_innen von einer Tagung am Center for Metropolitan Studies der TU Berlin im Januar 2015, an der sie im Workshop „‘Tiere unserer Heimat‘: Auswirkungen der SED-Ideologie auf gesellschaftliche Mensch-Tier-Verhältnisse in der DDR“ mit einem Beitrag teilgenommen hatten. Im Dezember 2015 erschien ihr Beitrag in der Zeitschrift Totalitarismus und Demokratie des Dresdner Hannah-Arendt-Instituts. Die dort vorgetragenen Thesen und ein erheblicher Teil des empirischen Materials waren jedoch frei erfunden.

In einem E-Mail-Interview befragten wir Christiane Schulte & Freund_innen zu ihrer Kritik an den Human-Animal Studies und Totalitarismustheorien sowie zu ihrer Diagnose eines verbreiteten Konformismus in den Geistes- und Sozialwissenschaften.

Das hier vorab veröffentlichte Interview wird zudem in der übernächsten Ausgabe von sub\urban  erscheinen, die sich mit den Möglichkeitsbedingungen kritischer Wissenschaft beschäftigt.

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Veröffentlicht: 2016-04-15 Weiter…
 

Call for Papers: Planung als politische Praxis

 

Es gibt ein großes gesellschaftliches und wissenschaftliches Interesse an räumlicher Planung und deren Mitgestaltung. Diskussionen über Bauprojekte wie Stuttgart 21, den Berliner Flughafen BER, die Elbphilharmonie in Hamburg oder die zahlreichen „Recht auf Stadt“-Initiativen verdeutlichen dies. Auch in planungstheoretischen Ansätzen wird die Konflikthaftigkeit von Planungsprozessen und -projekten vielfach festgestellt und reflektiert. Ansätze, die sich mit Formen der Kooperation beschäftigen, um die dynamische Formierung politischer Planungsfelder zu fassen, sind jedoch nicht immer hinreichend. Kulturelle und gesellschaftspolitische Steuerungsmuster werden durch planungstheoretische Forschung nicht genügend beachtet. Dies liegt auch an der Tendenz zur affirmativen Adaption steuerungstheoretischer Modelle. Untersuchungen, die einer deduktiven Logik folgen, konzentrieren sich zumeist auf strukturelle Zusammenhänge und vermögen es so nur unzureichend, das Politische in alltäglichen Planungspraktiken zu erfassen.

Das geplante Themenheft will eine Perspektive auf Planung als politische (Alltags-)Praxis stärken. In dieser Perspektive werden Stadt- und Raumplanungsprozesse als soziale Aushandlungsfelder verstanden, die maßgeblich durch Akteursallianzen, administrative und materielle Rahmenbedingungen, alltagsweltliche und epistemologische Orientierungen sowie als (il-)legitim definierte Problemwahrnehmungen strukturiert werden. Das politische Moment der Planung beschränkt sich dabei nicht allein auf die Privilegierung einer spezifischen raumbezogenen Lösung und somit auf einen bestimmten Prozessausschnitt. Vielmehr sind jeder Planungsphase politische Entscheidungen eingeschrieben, von der Identifizierung eines ‚Problems‘ über Konflikt- und Konsensbildungsprozesse, der Zielfestlegung des Planentwurfs bis zur Umsetzung und Evaluierung. Ein Verständnis von Planung als Aushandlungsprozess distanziert sich von früheren Konzeptionen von Planung als einem technischen, rationalen und linearen Vorgang oder als konsensorientierte Interessenabwägung (vgl. Yiftachel/Huxley 2000, Purcell 2009).

 
Veröffentlicht: 2016-01-21 Weiter…
 

Veröffentlichung: Band 3, Heft 3 online!

 

In diesem thematisch offenen Heft haben sich dennoch einige Beiträge versammelt, die sich mit utopischen Gegenentwürfen zur kapitalistischen Verwertung der Stadt beschäftigen. Das Titelbild von Anna Blattner gibt einen Vorgeschmack auf die oft prekäre Situation dieser Gegenentwürfe. Eine kritische Reflexion des sogenannten „Make-Shift-Urbanismus“, Raumaneignungen durch Gärtnern oder Fahrradfahren und in Reaktion auf Gentrifizierungsprozesse geben Hinweise wie solche Gegenentwürfe aussehen können und wie wir sie verstehen können.

 

Viel Spaß beim Lesen der Beiträge dieser Ausgabe!

 

Hier gehts zum Inhaltsverzeichnis, zum Editorial und zum PDF des gesamten Heftes. Das Titelblatt der Ausgabe kann als Poster heruntergeladen werden.


 
Veröffentlicht: 2015-11-17
 

sub\urban-Lecture! Natalie Oswin „Queer worldings in the urban age“, DKG, 02.10, 16:30

 

 Wir freuen uns ganz besonders die erste sub\urban – Lecture ankündigen zu können: Am Freitag, den 2. Oktober, um 16:30 Uhr hält Natalie Oswin ihren Vortrag „Queer worldings in the urban age“ im Rahmen des Deutschen Kongresses für Geographie in der Humboldt Universität, Berlin (Hauptgebäude, Raum 2094). 

Für alle, die den Vortrag verpassen, wird der Text in unserer nächsten Ausgabe erscheinen.

Wir wünschen euch und uns viel Spaß!

 
Veröffentlicht: 2015-10-01 Weiter…
 

Veröffentlichung: Band 3, Heft 2 "Gefühlsräume-Raumgefühle " online!

 

Die neue Ausgabe von sub\urban ist erschienen: das Themenheft „gefühlsräume – raumgefühle“ in Zusammenarbeit mit Benno Gammerl und Rainer Herrn findet ihr ab sofort hier.

Neben den thematischen Aufsätzen zu den vielfältigen Verschränkungen von Gefühlen und urbanen Räumen, zeigt eine Debatte zu Gaston Bachelards 1957 erschienen Text „Poetik des Raumes“, dass dieses in der kritischen Stadtforschung bislang wenig beachtete Themenfeld eine lohnende Perspektive darstellt. 

Wir wünschen viel Spaß beim Entdecken!

Hier geht es zum Inhaltsverzeichnis, zum Editorial und zum PDF des gesamten Heftes. Das Titelblatt der Ausgabe kann als Poster heruntergeladen werden.

 
Veröffentlicht: 2015-08-14
 

Veröffentlichung: Band 3, Heft 1 online!

 

Wir freuen uns sehr, das Erscheinen der neuen Ausgabe von s u b \ u r b a n anzukündigen! Sie ist ab sofort online zu lesen und herunterzuladen.

Das offene Heft spannt einen Bogen zwischen Theorie und Praxis der kritischen Stadtforschung und führt dabei von Rio de Janeiro über Spanien und Deutschland bis in die Türkei.

Hier geht es zum Inhaltsverzeichnis, zum Editorial und zum PDF des gesamten Heftes. Das Titelblatt der Ausgabe kann als Poster heruntergeladen werden.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

 
Veröffentlicht: 2015-04-11
 

Veröffentlichung: Band 2, Heft 3 "Stadt und Migration" online!

 

Wir freuen uns, das Erscheinen der neuen Ausgabe von s u b \ u r b a n anzukündigen! Das Heft "Stadt und Migration" ist ab sofort online zu lesen und herunterzuladen.

Dieses Themenheft beschäftigt sich mit Migration und legt dabei den Fokus auf neuere Debatten rund um citizenship. Das Heft wird von Sabine Hess und Henrik Lebuhn gemeinsam mit den Redaktionsmitgliedern Jan Hutta und Kristine Müller herausgegeben.

Hier geht es zum Inhaltsverzeichnis, zum Editorial und zum PDF des gesamten Heftes. Das Titelbild der Ausgabe kann als Poster heruntergeladen werden.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Mit Unterstützung der Rosa Luxemburg Stiftung

 
Veröffentlicht: 2014-12-23
 

Call for Papers: Riots

 

Die Konzentration verschiedener sozialer Ungleichheiten macht urbane Räume auf ganz unterschiedliche Weise zu Schauplätzen sozialer Konflikte. Historisch wie aktuell sind sie Austragungsort für Massendemonstrationen und andere Aktionsformen von Protestbewegungen, und immer wieder auch für sogenannte riots: Jugendaufstände in marginalisierten Vierteln europäischer Metropolen, food riots als Proteste gegen steigende Lebensmittelpreise in Städten des globalen Südens und ritualisierte Kämpfe zwischen linken Gruppierungen und staatlichen Ordnungsinstitutionen sind einige Beispiele hierfür. Trotz der unterschiedlichen Kontexte, in denen riots stattfinden, werden ihnen gemeinhin Charakteristika wie Spontanität, Unorganisiertheit und Gewalt zugeschrieben.

Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Protestformen und widerständigen Praktiken ist bisher vor allem in der Sozialen Bewegungsforschung zu verorten. Somit stellen Phänomene oder Ereignisse, die sich nicht mit den gängigen Definitionskriterien für neue soziale Bewegungen erfassen lassen, in diesem Rahmen eine analytische Herausforderung dar. So wird kontrovers diskutiert, ob riots überhaupt als politisch gelten können. Daher bleiben sie als Forschungsobjekte tendenziell ausgeschlossen. Zwar gibt es Analysen, die untersuchen, welche Beweggründe Menschen dazu motivieren, an einem riot teilzunehmen und sich damit für eine bestimmte Art der Artikulation im öffentlichen Raum zu entscheiden. Ebenso ist gefragt worden, wie riots diskursiv verhandelt, repräsentiert, vereinnahmt und in Beziehung zu anderen gesellschaftlichen Konflikten gesetzt werden. Aber es bleibt umstritten, was der Begriff riot umfasst, welchen analytischen Mehrwert er hat, und in welchem Verhältnis er zu Begriffen wie „Revolte“, „Aufstand“ oder „Massenprotest“ steht.

 
Veröffentlicht: 2014-12-13 Weiter…
 

Veröffentlichung: Band 2, Heft 2 "Illegalität - Stadt - Polizei" online!

 

Wir freuen uns, das Erscheinen der neuen Ausgabe von s u b \ u r b a n anzukündigen! Das Heft "Illegalität – Stadt – Polizei" ist ab sofort online zu lesen und herunterzuladen.

Dieses Heft enthält neben zwei Aufsätzen eine Debatte um kritische Polizeiforschung, sowie einen vielfältigen Magazinteil und Rezensionen.

Hier geht es zum Inhaltsverzeichnis, zum Editorial und zum PDF des gesamten Heftes. Das Titelbild der Ausgabe kann als Poster heruntergeladen werden.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

 
Veröffentlicht: 2014-10-31 Weiter…
 

Release des neuen Hefts „Illegalität – Stadt – Polizei“ am 31. Oktober 2014

 

Anlässlich der Veröffentlichung des neuen Hefts der Zeitschrift  s u b \ u r b a n  lädt die Redaktion am Freitag, 31. Oktober 2014 um 20:30 Uhr zu einem Heft-Release in der B-Lage in Berlin ein. Um einen kleinen Einblick in das Themenheft zu geben, möchten wir mit einigen unserer Autor_innen und dem Publikum über Polizeiforschung und Vorstellungen von Illegalität und Sicherheit in der Stadt diskutieren. Themen, die quer zu den Beiträgen liegen, wie kritische Wissenschaft, Materialität und kritische Praxis, sollen dabei im Vordergrund stehen. Außerdem wollen wir den Abend dazu nutzen, gemeinsam zu feiern.

Neben dem Redaktionskollektiv kommen folgende Autor_innen der neuen Ausgabe: Xenia Kokoula, Joscha Metzger, Chantal Remmert, Martin Schinagl, Christian Volk.

 
Veröffentlicht: 2014-10-17 Weiter…
 

Call for Magazinbeiträge: Gefühlsräume - Raumgefühle

 

Hin und weg!

Für das Magazin eines Themenheftes von sub\urban, das sich mit Gefühlsräumen und Raumgefühlen beschäftigt, suchen wir nach essayistischen, kommentierenden und/oder künstlerischen Positionen, die sich mit der Frage auseinandersetzen, welche Rolle Gefühle bei der Konstruktion machtvoller Räume und bei der Kritik solcher Raumordnungen spielen. Inwiefern können die Installierung von Überwachungskameras oder die Gestaltung eines Jobcenters bestehende gesellschaftliche Strukturen untermauern, indem sie Angst einflößen oder Zuversicht wecken, oder umgekehrt zu deren Unterwanderung beitragen, indem sie Wut oder Enttäuschung hervorrufen? Verändert sich die Wirkung einer Flaniermeile, wenn frau_man nicht verliebt durch sie schlendert, sondern protestierend marschiert oder depressiv kriecht?

 
Veröffentlicht: 2014-09-08 Weiter…
 

Veröffentlichung: Band 2, Heft 1 online!

 

Wir freuen uns sehr, das Erscheinen der neuen Ausgabe von s u b \ u r b a n anzukündigen! Sie ist ab sofort online zu lesen und herunterzuladen.

Dieses Heft enthält mehrere Aufsätze zu unterschiedlichen Themen, einen vielfältigen Magazinteil, eine Rezension sowie eine spannende Debatte zu den Potenzialen der Assemblageforschung bzw. speziell der Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT) in einer kritischen Stadtforschung.

Hier geht es zum Inhaltsverzeichnis, zum Editorial und zum PDF des gesamten Heftes. Das Titelbild der Ausgabe kann als Poster heruntergeladen werden.

Wie angekündigt, laden wir am Freitag, 9. Mai 2014 um 20.30 Uhr zu einem Heft-Release in den Buchladen Pro qm in Berlin ein.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

 
Veröffentlicht: 2014-05-06
 

Release der neuen Ausgabe am 9. Mai 2014

 

Anlässlich der baldigen Veröffentlichung der neuen Ausgabe von  s u b \ u r b a n laden wir am Freitag, den 9. Mai 2014 um 20:30 Uhr zu einem Heft-Release in den Buchladen Pro qm in Berlin ein.

Um einen Einblick in die vielfältige neue Ausgabe zu geben, möchten wir mit einigen der Autor_innen und dem Publikum über das Heft und seine Inhalte diskutieren. Themen, die quer zu den Beiträgen liegen, wie kritische Wissenschaft, Materialität und kritische Praxis, sollen dabei im Vordergrund stehen. Außerdem wollen wir den Abend dazu nutzen, gemeinsam zu feiern.

Neben dem Redaktionskollektiv haben folgende Autor_innen der neuen Ausgabe einen Beitrag zur Diskussion angekündigt:

Alexa Färber, Hanna Göbel, Christa Kamleithner, Candy Lenk und Anna Borgman, Nikolai Roskamm, Axel Schubert und Lisa Vollmer sowie die Gruppe Kritische Geographie Berlin.

 
Veröffentlicht: 2014-04-23 Weiter…
 

Veröffentlichung: Band 1, Heft 2 online!

 

Die zweite Ausgabe von s u b \ u r b a n. zeitschrift für kritische stadtforschung ist erschienen! Ab sofort ist das von der Rosa-Luxemburg-Stiftung geförderte Themenheft "Die postpolitische Stadt?" online.

Hier geht es zum Editorial. Das Titelbild der Ausgabe kann als Poster heruntergeladen werden. Das Themenheft beinhaltet sechs Aufsätze, eine Neuübersetzung und einen Magazinbeitrag.

Außerdem weisen wir wie immer darauf hin, dass der Zugang zu allen Beiträgen open access ist. Wir sind daher - trotz DFG-Förderung - weiterhin auf Eure/Ihre Spenden angewiesen.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

 

 

 

Mit Unterstützung durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung.

 
Veröffentlicht: 2013-12-11
 

s u b \ u r b a n wird in den kommenden drei Jahren von der DFG gefördert

 

Die Bewilligung unseres Antrages (Starthilfe "Wissenschaftliche Zeitschriften") kam inmitten der intensiven redaktionellen Arbeit an den nächsten Heften und kurz vor der Gründung unseres Trägervereins. Wir freuen uns sehr! Die Wichtigkeit einer inter- und transdisziplinären open access Zeitschrift für kritische Stadtforschung wird durch den positiven Entscheid der DFG unterstrichen.

Die Förderung für die nächsten drei Jahre deckt einen Teil unserer Kosten für Lektorat, Satz und Übersetzungen und trägt zur Kontinuität des Projekts bei. Allerdings sind wir weiterhin auch auf Einnahmen aus Abos, Spenden und Zuwendungen von anderen Förderern angewiesen. Unsere kollektive redaktionelle Arbeit erfolgt nach wie vor ehrenamtlich, in den nächsten Wochen jedoch beflügelt durch diese schöne Nachricht.

 
Veröffentlicht: 2013-11-12
 

Veröffentlichung: Band 1, Heft 1 online!

 

Die erste Ausgabe von s u b \ u r b a n. zeitschrift für kritische stadtforschung ist erschienen!

Hier geht es zum Editorial. Das Titelbild der Ausgabe kann als Poster heruntergeladen werden. Außerdem möchten wir darauf aufmerksam machen, dass der Zugang zu allen Beiträgen open access erfolgt - wir sind also auf Eure/Ihre Spenden angewiesen.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und freuen uns über eine Online-Diskussion der Beiträge.

 
Veröffentlicht: 2013-07-27
 

Call for Papers: Stadt und Migration: Neue Forschungsansätze zu Citizenship, Macht und Agency

 

Kaum ein sozial- und kulturwissenschaftliches Forschungsfeld hat sich in den vergangenen Jahren so dynamisch entwickelt wie das der Migrationsforschung. Dabei ist eine deutliche Annäherung an und konzeptionelle Verschränkung mit der Stadtforschung zu beobachten. Nach globalisierungstheoretischen Ansätzen und (transnationalen und) transkulturellen Konzeptentwicklungen in den 1990er Jahren werden zunehmend (wieder) lokale Dimensionen von Migrationsdynamiken in den Blick genommen...

 
Veröffentlicht: 2013-05-28 Weiter…
 

Call for Papers: Umstrittene Polizei, unsichere Sicherheit?

 
Polizei, Sicherheit und Prävention formen die Stadt. Das Policing „gefährlicher“ Stadtviertel, „bedrohlicher“ Proteste, „abweichenden“ Verhaltens oder „unangemessenen“ Aussehens im öffentlichen Raum, Technologien der Überwachung gefährdeter Orte, Kriminalitätskartierung und die Geolokalisierung Verdächtigter prägen die Stadt.  
Veröffentlicht: 2013-04-27 Weiter…
 

Neue Homepage

 

Herzlich willkommen auf der neuen Homepage von s u b \ u r b a n. zeitschrift für kritische stadtforschung.

s u b \ u r b a n ist eine wissenschaftliche Zeitschrift, die einen Ort für eine deutschsprachige und interdisziplinäre Debatte in der kritischen Stadtforschung schafft. s u b \ u r b a n erscheint ab 2013 und ist frei zugänglich. Weitere Informationen zum Konzept, zur Redaktion und zu unseren Zielen finden sich unter Über uns. Dort finden sich auch Hinweise zum Einreichen von Beiträgen und weitere Möglichkeiten der Unterstützung von s u b \ u r b a n.

Mit Erscheinen der ersten Ausgabe werden sich hier die Beiträge und Diskussionen finden, die wir uns in der kommenden Zeit in und um s u b \ u r b a n wünschen. Wir hoffen, dass dies alle so freut wie uns. Wir sind nicht nur gespannt auf Beiträge, sondern auch auf Kommentare und Anregungen. 

 
Veröffentlicht: 2013-02-05
 

Call for Papers: Die postpolitische Stadt?

 

Die jüngeren Debatten um neue Begriffe des Politischen aufgreifend, möchte sich s u b \ u r b a n in einem Themenheft mit der Frage nach der Postpolitischen Stadt beschäftigen. Hierfür laden wir zu Beiträgen ein.

 
Veröffentlicht: 2012-12-13 Weiter…
 

Rückblick auf den Gründungsworkshop

 

Am 18. und 19. Oktober 2012 fand in Berlin der Gründungsworkshop von s u b \ u r b a n. zeitschrift für kritische stadtforschung statt. Mit Gästen aus verschiedenen Bereichen der Stadtforschung sowie stadtpolitischen Bewegungen diskutierten wir Zugangsmöglichkeiten zu interdisziplinärer und kritischer Stadtforschung und Bedeutungen und Ansprüche einer neuen Zeitschrift in diesem Kontext.

 
Veröffentlicht: 2012-12-13 Weiter…