Von der Melkmaschine St. Pauli zu Utopia? St. Pauli selber machen!

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Steffen Jörg
Nina Schuster

Abstract

Das Interview mit Steffen Jörg vom Verein GWA (Gemeinwesenarbeit) St. Pauli befasst sich mit den aktuellen Veränderungen in Hamburg St. Pauli. Es stellt sie in den Kontext der ,unternehmerischen Stadt’, die bereits seit den 1980er Jahren als Modell der Hamburger Stadtentwicklung gilt. Am Beispiel der kollektiven Proteste von Mieter_innen der inzwischen polizeilich geräumten ESSO-Häuser am Spielbudenplatz zeichnet Steffen Jörg das Bild von St. Pauli als einem umkämpften, aber auch widerspenstigen Stadtteil: Die Bewohner_innen artikulieren und organisieren sich immer deutlicher gegen die Vermarktung des Viertels und gegen eine eindimensional renditeorientierte Stadtentwicklung für Besserverdienende, mit der eine Verdrängung armer Mieter_innen und Kleingewerbestrukturen verbunden ist. 


Artikel-Details

Zitationsvorschlag
Jörg, S. und Schuster, N. (1) „Von der Melkmaschine St. Pauli zu Utopia? St. Pauli selber machen“!, sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung, 2(1), S. 151-166. Verfügbar unter: http://zeitschrift-suburban.de/sys/index.php/suburban/article/view/121 (Zugegriffen: 17August2018).
Rubrik
Magazin