Den öffentlichen Raum „hacken“ und die Menschen beeinflussen

Hauptsächlicher Artikelinhalt

Irwan Ahmett

Abstract

65 Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung Indonesiens kletterte ein Mann mittleren Alters in Jakarta verbotenerweise auf das Dach des indonesischen Parlamentsgebäudes. Seine Botschaft waren drei Wörter, die sehr gut die Stimmung im Land zum Ausdruck brachten. Seine „Waffe“ war eine Farbspraydose für zwei US-Dollar. Pong Harjatmos Aktion stieß auf öffentliche Resonanz, weil klar war, dass es nicht mehr ausreicht, sich von der Politik abzuwenden und diesem ruhmreichen Gebäude lediglich den Mittelfinger zu zeigen. Die zahllosen Korruptionsaffären sind nur die Spitze eines Eisbergs. Harjatmo, ein einfacher Mann, überbrachte den Volks vertreter_innen eine Botschaft, die aus der Tiefe seines Gewissens kam: „Honest, Fair, Firm“. (...) Waffen und Kämpfe sind untrennbar. Ich war immer überzeugt davon, dass die Effizienz einer Waffe vor allem davon abhängt, wie sie eingesetzt wird und nicht von der Kraft der sie nutzenden Person.

Artikel-Details

Zitationsvorschlag

Ahmett, I. (1) Den öffentlichen Raum ‚hacken‘ und die Menschen beeinflussen, sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung, 2(1), S. 141-150. Verfügbar unter: http://zeitschrift-suburban.de/sys/index.php/suburban/article/view/124 (Zugegriffen: 26Mai2019).

Ausgabe

Rubrik

Magazin

Lizenz

Als BY-NC-ND 4.0 Lizenz dürfen die Inhalte unter den folgenden drei Bedingungen vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden: erstens der Nennung des Namen der Autor_innen und der Zeitschrift sub\urban, zweitens mit Ausschluss kommerzieller Nutzung und drittens unter Ausschluss jeglicher Veränderung. In jedem Fall bitten wir bei Weiterverwendung um eine Nachricht an info@zeitschrift-suburban.de