Urban policy mobilities und globale Produktionsnetzwerke Städtische Planung in Chile als Legitimationsinstanz extraktiver Industrien

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Michael Lukas
Andreas Brück

Abstract

Als Reaktion auf die urbane Krise des chilenischen Entwicklungsmodells haben einige Multinationale Unternehmen der extraktiven Industrien damit begonnen, ihre Aktivitäten im Bereich der Unternehmensverantwortung auf städtische Interventionen hin zu fokussieren. In enger Zusammenarbeit mit international renommierten Architekt_innen, Planer_innen und Soziolog_innen propagieren Unternehmen des globalen Bergbaus und der Forstwirtschaft ein neues Modell der stadtplanerischen Intervention, das auf Diskurse der Nachhaltigkeit und Bürgerbeteiligung abhebt. Durch die Kombination von theoretischen Einsichten der Forschung zu Urban Policy Mobilities und globalen Produktionsnetzwerken und basierend auf über 60 Expert_inneninterviews analysieren wir die Akteurskonstellationen, Interessen und Dynamiken hinter der Entstehung und Mobilisierung des Modells und diskutieren, inwiefern es sich um Prozesse der strategischen Kopplung handelt, d. h. um eine Stadtentwicklung im Einklang mit Interessen der Multinationalen Unternehmen und ihrer Netzwerke.


Artikel-Details

Autor/innen-Biografien

Michael Lukas

Michael Lukas arbeitet zu den Themen Geographie, Stadtplanung, urbane politische Ökonomie und Urban Governance.

Andreas Brück

Andreas Brück arbeitet zu den Themen Stadtplanung, urban Design und Stadtgeographie.

Zitationsvorschlag

Lukas, M. und Brück, A. (2018) Urban policy mobilities und globale Produktionsnetzwerke, sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung, 6(2/3), S. 69-90. Verfügbar unter: http://zeitschrift-suburban.de/sys/index.php/suburban/article/view/427 (Zugegriffen: 19Dezember2018).

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