Henri Lefebvres „Recht auf Stadt“ feministisch denken Eine stadttheoretische Querverbindung von 1968 bis heute

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Anne Vogelpohl

Abstract

Die Aufstände im Mai 1968 in Paris haben Henri Lefebvre in seinen theoretischen Überlegungen beflügelt. Studierende und Arbeitende trafen sich auf den Straßen, um gemeinsam zu protestieren. Für Lefebvre bedeutete das, dass Differenzen – unterschiedliche Bedürfnisse und Kritiken – miteinander verbunden sind und nur kollektiv im Alltag verändert werden können. Diese Eindrücke verdichtete er zunehmend zur Theorie der Produktion des Raumes, die heute noch dabei hilft, räumliche Komplexität und die Möglichkeit von Veränderung zu denken. Besonders fruchtbar, so das Argument dieses Beitrages, wird die Übertragung von Lefebvres Theorie auf heute jedoch, wenn die methodischen und methodologischen Überlegungen feministischer Forscher_innen zu Alltag und Differenz berücksichtigt werden – und Henri Lefebvres Einforderung eines „Rechts auf Stadt“ entsprechend feministisch gedacht wird.


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Autor/innen-Biografie

Anne Vogelpohl

Anne Vogelpohl ist Geographin und beschäftigt sich mit Stadtpolitik in Hinblick auf Beratung, Wohnen sowie Arbeit und nutzt feministische Methodologien.

Zitationsvorschlag

Vogelpohl, A. (2018) Henri Lefebvres ‚Recht auf Stadt‘ feministisch denken, sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung, 6(2/3), S. 149-158. Verfügbar unter: http://zeitschrift-suburban.de/sys/index.php/suburban/article/view/436 (Zugegriffen: 19Dezember2018).

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