Vom Denkmalschutz zum Heimatschutz? Die Rolle der FPÖ im städtebaulichen Diskurs anhand von zwei Wiener Beispielen

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Magdalena Augustin

Abstract

Im Zuge einiger Neu- und Umbauprojekte kam es in Wien in den letzten Jahren immer wieder zu heftigen Debatten um die Bewahrung alter Bausubstanz. Nicht selten lässt sich beobachten, dass die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) versucht, sich aktiv in den Diskurs einzubringen und sich für den Erhalt bestimmter Gebäude einsetzt. Die FPÖ gibt sich volksnah und denkmalschützerisch. Der folgende Text untersucht Online-Auftritte der FPÖ und analysiert die verschiedenen Verschränkungen von rechten Deutungsmustern im Denkmalschutzdiskurs. Anhand der Beispiele des Café und Schloss Cobenzl und der Steinhofgründe am Rande Wiens wird gezeigt, welche Strategien die FPÖ verfolgt. Dabei zeigt sich, dass die Rechte jene Kontroversen besonders stark nutzt, die zugleich politisch und emotional sind. Vor allem in der Deutungshoheit von Geschichte in ihrer baulichen Manifestation wittern die Rechten Chancen.


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Autor/innen-Biografie

Magdalena Augustin

Magdalena Augustin ist Kunsthistorikerin und arbeitet zu den Themen Stadtkultur, kritische Denkmalpflege, Jugend- und Gegenkultur.

Zitationsvorschlag

Augustin, M. (2019) Vom Denkmalschutz zum Heimatschutz?, sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung, 7(1/2), S. 211-222. Verfügbar unter: http://zeitschrift-suburban.de/sys/index.php/suburban/article/view/469 (Zugegriffen: 23Mai2019).

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