Eggenstein revisited – Bedingungen der Segregation in Einfamilienhausgebieten im Kontext der 1950er und 1960er-Jahre und ihre Auswirkungen in der Gegenwart
Abstract
Ausgehend von der 1962 in der Zeitschrift Schöner Wohnen erschienenen Homestory „Wir hatten vier Dutzend Wünsche für unser Haus“ betrachtet dieser Beitrag anhand einer 1949-1969 erbauten Einfamilienhaus-Siedlung nahe Karlsruhe historische Bedingungen der Segregation in Einfamilienhausgebieten und ihre gegenwärtigen Fortschreibungen. Er untersucht die Zuteilung von Bauland, Instrumente der Eigentumsförderung und die Erreichbarkeit alltäglicher Bedürfnisse. Um zukunftsfähige Perspektiven für den Einfamilienhaus-Bestand zu entwickeln, bedarf es nicht nur einer Veränderung der baulichen Strukturen, sondern auch der dieser Wohnform zugrunde liegenden Strukturen der Segregation.
Förderung
Die Publikation dieses Beitrags wurde durch das Finanzierungsprojekt KOALA (Konsortiale Open-Access-Lösungen aufbauen) ermöglicht.
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