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Segregation an Grundschulen und die Produktion von Ungleichheit

Autor_innen::

Isabel Ramos Lobato (ORCID) , Andreas Farwick (ORCID) , Heike Hanhörster (ORCID) , Andreas Wettlaufer (ORCID)

Abstract

In vielen deutschen Städten zeigt sich auf der Grundschulebene ein zum Teil gravierendes Ausmaß an Segregation. Dies ist problematisch, da insbesondere in der Grundschule zentrale Weichenstellungen für die soziale Mobilität und den sozialen Zusammenhalt erfolgen. Der vorliegende Beitrag untersucht am Beispiel einer Großstadt in NRW die Ursachen von Grundschulsegregation. Basierend auf einer Kombination quantitativer und qualitativer Daten zeigt die Analyse, wie räumliche, individuelle und institutionelle Faktoren sowie deren Wechselwirkungen zur Entstehung und Verstärkung von Schulsegregation beitragen, und verdeutlicht damit die Komplexität der Segregationsprozesse im Bildungssystem. Ein besseres Verständnis dieser Wechselwirkungen ist nicht nur aus wissenschaftlicher Perspektive unerlässlich, sondern auch, um Maßnahmen zur Linderung von Schulsegregation zielgerichtet einsetzen zu können.

Förderung

The project was funded by the German Research Foundation (DFG) – 445595495. The publication of this article was made possible by the funding project KOALA (Konsortiale Open-Access-Lösungen aufbauen).