Geplante urbane Ungleichheit: Wenn „bezahlbares“ Wohnen Ausschlüsse verschärft – Rezension zu Yuca Meubrink (2025): Inclusionary housing and urban inequality in London and New York City: Gentrification through the back door. New York: Routledge.
Abstract
Die politischen und stadtplanerischen Antworten auf die derzeitige Wohnungskrise müssen vor dem Hintergrund der Transformation des Staates seit den 1980er Jahren und der fortschreitenden Finanzialisierung des Wohnungswesens analysiert werden. Genau das macht Yuca Meubrink in einer akribischen und lesenswerten Analyse der Planungspraxis inclusionary housing anhand von Beispielen aus New York und London. Meubrink stellt diese in den Kontext von Austeritätspolitik und beschreibt, wie die Projekte entstehen, wo sie lokalisiert sind und für wen sie (un-)zugänglich sind. Sie arbeitet heraus, dass die Praxis, die viele als positive Antwort auf die Wohnungskrise ansehen, Gentrifizierung „durch die Hintertür“ verstärkt, anstatt die Wohnungsnot zu verringern.
Förderung
Die Publikation dieses Beitrags wurde durch das Finanzierungsprojekt KOALA (Konsortiale Open-Access-Lösungen aufbauen) ermöglicht.
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