Soziale Bewegungen
Städtischer Raum ist nicht nur der Ort von Protest und sozialen Bewegungen, städtische Infrastrukturen und räumlich strukturierte Machtverhältnisse sind auch Gegenstand von sozialen Bewegungen. Viele über die Jahre erschienen Beiträge in sub\urban beschäftigen sich mit sozialen Bewegungen, Protest, Riots oder widerständigen Praktiken – von links wie rechts – ebenso wie mit dem Einfluss solcher Praktiken auf die institutionelle (Stadt-)Politik. Neben diesen versammelt der Schwerpunkt auch Beiträge von Autor*innen aus sozialen Bewegungen und Beiträge, die gemeinsam mit sozialen Bewegungen forschen.
Einleitung
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Riots ‒ Anmerkungen zu Begriff und Konzept
EinleitungAusgehend von sozialwissenschaftlichen Befunden werden zunächst ältere massenpsychologische Deutungen von riots zurückgewiesen. Die überwiegende Mehrzahl der im riot Aufbegehrenden entspricht nicht dem Typus entfremdeter und verängstigter Einzeltäter_inn…
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Riots ‒ Zur Verortung eines unscharfen Phänomens
EinleitungBei riots handelt es sich um unscharfe Phänomene, die von urbanen Jugendaufständen bis zu gewaltvoll eskalierenden Demonstrationen reichen. Auch der Begriff riot ist trotz seiner teils regen Verwendung in Medien und Wissenschaft nach wie vor diffus u…
Aufsätze
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Prekäre Wohnverhältnisse und wohnungspolitische Kämpfe — Potenziale und Herausforderungen einer angewandt-kritischen Wohnungsforschung
AufsatzDer Beitrag skizziert die Perspektive einer angewandt-kritischen Wohnungsforschung, welche auf (1) die kooperative Entwicklung von Fragestellungen mit außeruniversitären Akteuren, (2) partizipative Forschungsprozesse mit zivilgesellschaftlichen Initiativ…
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Spontan, gewaltsam, von Hunger getrieben? Diskursive Rahmung von food riots und Protesten gegen hohe Preise in Burkina Faso 2008
AufsatzIm Zuge der Nahrungsmittelpreiskrise 2008 fanden in vielen Städten weltweit und insbesondere in Afrika Hungeraufstände statt. Der Beitrag argumentiert, dass solche Aufstände häufig als spontan und gewaltsam dargestellt werden – nicht nur von „westlichen“…
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Städte zu verkaufen — Prozesse der Enteignung und Praktiken der Wiederaneignung in Spanien
AufsatzIn Spanien zwingen die Wirtschaftszweige Tourismus und Immobilienspekulation zu einer Debatte um die Erosion der Demokratie im Schoß der Europäischen Union, wo sich seit dem Beitritt des Landes die Strategie etabliert hat, dessen Rolle als Produktionsrau…
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Urbane riots in der öffentlichen Wahrnehmung. Die riots in England 2011 und die griechischen Dezemberproteste 2008 im Vergleich
AufsatzUrbane riots sind politische Ereignisse. Sie rütteln an den Grundfesten der institutionellen Ordnung und bringen die tieferliegenden Konflikte des ritualisierten gesellschaftlichen Lebens zum Vorschein. Nach wie vor kreisen öffentliche Debatten um die F…
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„This is a process not a protest“ Globale urbane Proteste, Betriebsbesetzungen zur Produktion unter Arbeiterkontrolle und lokale Selbstverwaltung
AufsatzDer Beitrag verknüpft die Platzbesetzungen seit 2011 mit den Betrieben unter Arbeiterkontrolle, die ab 2000 in Lateinamerika und darüber hinaus entstanden, sowie mit Formen kollektiver lokaler Selbstverwaltung. Diesen Praxen sind bei allen Unterschieden g…
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„Wir sind der Zorn“ (Exoume thn Orgh). Die Romanos-Bewegung 2014 in Griechenland als konstituierender Bruch im postpolitischen Krisenregime
AufsatzAusgelöst durch den Hungerstreik des 21-jährigen griechischen Anarchisten und Gefängnisinsassen Nikos Romanos fanden im Zeitraum November-Dezember 2014 landesweite Solidaritätsproteste in Griechenland statt. Dieser Artikel liefert einen umfangreichen Ein…
Debatte
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Partizipation als Konsens — Die ‚68er‘-Bewegung und der Paradigmenwechsel in der Stadtplanung
DebatteDie Ausweitung der Beteiligungsmöglichkeiten gilt als eine der wichtigsten Errungenschaften der ‚68er‘-Bewegung im Bereich der Stadtplanung. Der vorliegende Beitrag zeigt, dass die ‚68er‘ mit ihren Forderungen erfolgreich waren, weil sie auf einem um 197…
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Prekäre Allianzen zwischen subalternem Widerstand und urbaner Zivilgesellschaft — Kommentar zu Daniela Zupan, Matthias Naumann, Gala Nettelbladt und Kristine Beurskens „Was heißt hier Widerstand? Widerständige Praktiken im Kontext von autoritärem Urbanismus“
DebatteIn diesem kurzen Beitrag möchte ich das verdächtig in Vergessenheit geratene Thema Klasse – und soziale Differenz im weiteren Sinne – wieder in die Diskussion über Widerstand einbringen. Ausgehend von über zehn Jahren der Forschung zu verschiedenen urban…
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Rollenkonflikte — Eine Replik
Debatte -
Sieben Thesen zur urbanen Krise von Chemnitz — Bemerkungen zu den Ereignissen seit dem 26. August 2018
DebatteIn der sächsischen Stadt Chemnitz kam es im Nachgang eines Tötungsdelikts durch Messerstiche seit dem 26. August 2018 zu rechtsautoritären Massenmobilisierungen von bundesweiter Ausstrahlung unter zahlreicher Teilnahme der ansässigen Bevölkerung. Das öff…
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Soziale Wohnutopien 68 — Everything must change
DebatteWohnutopien um 1968 spiegelten in vielerlei Hinsicht Diskussionen, die eng mit einer Kritik an Kapitalismus und obrigkeitsstaatlichen Systemen in Erziehung, Verwaltung und Alltagsleben verknüpft waren. Diese Auseinandersetzung wurde angetrieben von vielf…
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Städtische Diskurse um Migration im Wandel. Integration, diversity und soziale Bewegungen in München und Berlin
DebatteSowohl im Kontext der kommunalen Integrationspolitik als auch in der Stadtplanung, der Repräsentationspolitik und der regionalen Standort- und Wirtschaftspolitik ist das Thema ,Migration in den Städten‘ wieder auf die politische Agenda gesetzt worden. Do…
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Substanz und Supplement — Mit Rechten reden, zu Rechten forschen? Eine Einladung zum Widerspruch
DebatteDie Frage, ob und wenn ja wie mit Rechten zu reden wäre, ist gegenwärtig einigermaßen prominent. Dass der Versuch, rechte Akteure argumentativ umzustimmen oder zu überzeugen, wenig erfolgversprechend ist, hat sich zudem herumgesprochen. Doch was heißt da…
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Towards a Workers' Center. (Selbst-)Organisierungsversuche von EU-migrantischen Arbeiter*innen in München
DebatteSeit 2010 organisiert sich die Initiative Zivilcourage zusammen mit migrantischen Arbeiter*innen vor allem aus Bulgarien nach dem Vorbild US-amerikanischer Worker Centers. Sie kämpfen gegen Lohnbetrug, den Ausschluss von sozialen Rechten, ungewollte Obdac…
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Urbane Neoliberalisierung – ein Plädoyer für etwas mehr Differenz. Kommentar zu Margit Mayers „Urbane soziale Bewegungen in der neoliberalisierenden Stadt“
Debatte[Dieser Artikel ist Teil einer Debatte] In ihrem Beitrag nimmt Margit Mayer die neoliberale Stadt und urbane soziale Bewegungen in globaler Perspektive in den Blick. Die auch von Margit Mayer maßgeblich vorangetriebene Diskussion, die sich in der letzte…
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Urbane soziale Bewegungen in der neoliberalisierenden Stadt
DebatteDer Aufsatz verfährt in drei Schritten: Zunächst stellt er die spezifische Konzeption von Neoliberalisierung vor, die im Zusammenhang städtischer Konflikte und Bewegungen produktiv erscheint, um im zweiten Schritt die Widersprüche und Implikationen der …
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Was können urbane Bewegungen, was kann die Bewegungsforschung bewirken? Replik zu den fünf Kommentaren
DebatteDie Replik auf die fünf Kommentare zu meinem Beitrag verdeutlicht zunächst den Theorierahmen, den ich zur Analyse urbaner sozialer Bewegungen im Kontext neoliberaler Stadtpolitik benutzt habe, weil dieser offensichtlich zu einigen Missverständnissen gefü…
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Wer plant die Planung? Ein Vorschlag. Kommentar zu Lucius Burckhardts „Wer plant die Planung?“
DebatteDie Initiative Stadt von Unten folgt hiermit dem Aufruf der Zeitschrift, einen Kommentar auf Lucius Burckhardts Text „Wer plant die Planung?“ von 1974 zu schreiben. Wir möchten die Frage aus der Perspektive unserer Praxis beantworten und einige allgemeine…
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Zwischen Partikularismus und Universalismus. Wie bilden sich Koalitionen? Kommentar zu Margit Mayers „Urbane soziale Bewegungen in der neoliberalisierenden Stadt“
DebatteIn ihrer Analyse aktueller urbaner Proteste konstatiert Margit Mayer (2013) die Formierung neuer Koalitionen zwischen verschiedenen Gruppen auf allen politischen Ebenen als die wichtigste Herausforderung städtischer sozialer Bewegungen. Während ich mit Ma…
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Zwischen radikaler Stadtanalyse, Aktivismus und kultureller Intervention — Kommentar zu Mike Davis‘ „Festung L.A.“ (2006 [1990])
DebatteIm Abgleich mit vergleichbaren Tendenzen in deutschen Städten wirkte die politische Rezeption von City of quartz als Keimzelle für zunächst lose Zusammenkünfte aktivistischer, künstlerischer und stadterforschender Initiativen in Frankfurt am Main und …
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„Hallo, wer spricht?“ Kommentar zu Margit Mayers „Urbane soziale Bewegungen in der neoliberalisierenden Stadt“
Debatte[Dieser Artikel ist Teil einer Debatte] Die von Margit Mayer vorgestellten Vorschläge zur theoretischen Verortung der aktuellen stadtpolitischen Bewegungen sind aus meiner Sicht sehr wichtig. Kein Zweifel kann daran bestehen, dass eine fließende, historis…
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„Riot – warum denn riot? Gibt es keinen deutschen Begriff dafür?“
DebatteFür s u b \ u r b a n sprach Philippe Greif mit dem französischen Politikwissenschaftler Dr. Fabien Jobard über den Begriff riot, städtische Gewalt und Konfliktlinien im aktuellen Forschungsstand zu diesen Themen. Fabien Jobard ist Directeur de recherche…
Magazin
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PlanBude Hamburg. Kollektives Wissen als Grundlage von Stadtgestaltung
MagazinViele stadtplanerische Beteiligungsverfahren hatten in der jüngeren Vergangenheit überwiegend informativen oder konsultierenden Charakter, selten waren Prozesse darauf ausgelegt, weitere Stufen der „ladder of participation“ (Arnstein 1969) zu nehmen. Zune…
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Polylog: Sorgende Stadt zwischen Utopie und Strategie
MagazinAngesichts der sich zuspitzenden Sorgekrise rückt die Idee der „Sorgenden Stadt“ zunehmend in den Fokus von Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen, Planer*innen und städtischen Akteur*innen. Das Konzept wird als Antwort auf die Krise der sozialen Reproduk…
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Recht verständlich machen? — Die Faltkarte als visuelle Intervention kritischer Stadtforschung im Kontext von Wohnungsverlust
MagazinWie lässt sich juristische Sprache übersetzen – für Menschen, die von Räumung betroffen sind, aber keine juristische Ausbildung haben? Dieser Beitrag nimmt das Spannungsverhältnis zwischen gerichtlicher Sprache, behördlicher Kommunikation und der Alltags…
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Territorien der Emanzipation im Alten Zentrum von Salvador — Ein Gespräch mit Aktivist*innen der Articulação do Centro Antigo de Salvador
MagazinDas Alte Zentrum von Salvador ist seit Beginn der 1990er Jahre Schauplatz einer neoliberalen Stadtentwicklung, die mit der Vertreibung marginalisierter und mehrheitlich Schwarzer Bevölkerungsgruppen einhergeht. In dem Gespräch kommen Aktivist*innen der A…
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The Fabric of Communities in Struggle. Moralische Ökonomie, Alltagswissen & Migration in den Kämpfen um die soziale Stadt
MagazinWährend die neoliberale Stadtentwicklungspolitik den Ausverkauf von Stadtteilen wie Kreuzberg und Neukölln in Berlin vorantreibt und sowohl das städtische Bild, die Nachbarschaften in den betroffenen Stadtteilen als auch die sozialen Beziehungen innerhalb…
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Von der Melkmaschine St. Pauli zu Utopia? St. Pauli selber machen!
MagazinDas Interview mit Steffen Jörg vom Verein GWA (Gemeinwesenarbeit) St. Pauli befasst sich mit den aktuellen Veränderungen in Hamburg St. Pauli. Es stellt sie in den Kontext der ,unternehmerischen Stadt’, die bereits seit den 1980er Jahren als Modell der H…
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Was hat „Deutsche Wohnen & Co Enteignen“ zu dem gemacht, was es ist? — Eine Auswertung von Licht und Schatten einer breiten gesellschaftlichen Kampagne
MagazinDer Artikel gibt einen Einblick in die konzeptionellen Diskussionen und die Organizingpraktiken der Kampagne „Deutsche Wohnen&Co Enteignen“. Er zeigt, welche Möglichkeiten und Grenzen sich hierbei für eine möglichst breite Einbindung vieler gesellsch…
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Wider die Unsichtbarkeit — Die tödliche Dimension rechter Gewalt im öffentlichen Raum
MagazinDas Gedenken an Opfer rechter Gewalt ist umkämpft. Dennoch gelingt es immer mehr Initiativen bundesweit, durch lokalpolitische Bündnisse und in Zusammenarbeit mit Künstler*innen und Kommunalpolitiker*innen im öffentlichen Raum Orte der Erinnerung zu scha…
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Ziviler Ungehorsam in modernen Demokratien. Eine Nachlese in demokratietheoretischer Absicht
MagazinDer Beitrag vertritt die These, dass auch radikalere Formen von Protest und Kritik an der bestehenden Gesellschaft und ihren Politikformen notwendiger Bestandteil demokratischen Zusammenlebens sind. Radikale Formen von Protest sind gerade deshalb als Akt…
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Zwischen Stadtteilarbeit und Protest — Interview mit der Berliner North East Antifa / Antifa Nordost
MagazinDas Interview mit einem Aktivisten einer Berliner Antifa-Gruppe thematisiert die Gegebenheiten vor Ort (Berliner Nordosten) und ihre Bedeutung für autoritäre und rechte Bewegungen als auch für antifaschistischen Protest. Geschichte, Sozialstruktur und Ve…
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„Haltung provozieren“. Ein Gespräch über Möglichkeiten der Kooperation zwischen universitären Lehrveranstaltungen und stadtpolitischen Initiativen
MagazinIm Wintersemester 2014/15 fand am Institut für Architektur der TU Berlin eine außergewöhnliche Lehrkooperation statt. Unter dem Namen „Projekt X-Berg“ hat sich das Fachgebiet für Städtebau und Urbanisierung CUD gemeinsam mit der Initiative „Stadt von Unt…
Rezensionen
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Politische Subjekte — Rezension zu Imogen Tyler (2013): Revolting Subjects: Social Abjection and Resistance in Neoliberal Britain. London: Zed Books.
RezensionImogen Tylers betrachtet in ihrem Buch Revolting Subjects. Social Abjection and Resistance in Neoliberal Britain theoretisch und anhand verschiedener Beispiel politischer Proteste wie neoliberale Politiken in Großbritannien über die Konstruktion …
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Rebellion um Raum — Rezension zu Gruppe Panther & Co. (Hg.) (2021): Rebellisches Berlin. Expeditionen in die untergründige Stadt. Berlin: Assoziation A.
RezensionDer Sammelband des Herausgeber:innenkollektivs Gruppe Panther & Co. macht auf unkonventionelle Weise die Widerstandsgeschichte Berlins sichtbar. Er enthält 61 Beiträge, darunter Zeitzeug:innenberichte, Interviews, Aufsätze und Stadtrundgänge und biet…
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Sexy Schwule, tragische Lesben und queer-feministische Spaßbremsen — Rezension zu Carolin Küppers / Martin Schneider (Hg.) (2018): Orte der Begegnung, Orte des Widerstands. Zur Geschichte homosexueller, trans*geschlechtlicher und queerer Räume. Hamburg: Männerschwarm.
RezensionVon den klandestinen Bars der Nachkriegszeit, der Klappe und ihrer Renaissance, den Folgen des Ausverkaufs der Städte und der Digitalisierung des Datings für die rosa Quartiere bis hin zur Frage, wie eigentlich safer spaces für alle gestaltet werden kö…
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Tolerante Rassist*innen: Kämpfe um Anerkennung in der deutschen Stadt — Rezension zu Peter Bescherer / Anne Burkhardt / Robert Feustel / Gisela Mackenroth / Luzia Sievi (2021): Urbane Konflikte und die Krise der Demokratie – Stadtentwicklung, Rechtsruck und Soziale Bewegungen. Münster: Westfälisches Dampfboot.
RezensionDer rezensierte Sammelband markiert den Auftakt für ein neues Forschungsfeld kritischer, deutscher Stadtforschung. Das ist nicht nur zeitgemäß, sondern überfällig. Die Autor*innen der Studie fokussieren insbesondere das städtische Moment rechter Narrativ…
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Über eigenwillige Experimente, queere Leben und rigorose schwarze Frauen — Rezension zu Saidiya Hartman (2022): Aufsässige Leben, schöne Experimente. Von rebellischen schwarzen Mädchen, schwierigen Frauen und radikalen Queers. Berlin: Claassen. (Übers. Anna Jäger)
RezensionDer Text beschäftigt sich mit dem Buch von Saidiya Hartman in seiner deutschen Übersetzung und bettet es sowie seine Bezüge in schwarze theoretische Zugänge ein.
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Urbaner Aktivismus zur Wendezeit — Rezension zu Jana Breßler / Harald Engler / Constanze Kummer / Detlef Kurth / Jannik Noeske / Wiebke Reinert / Max Welch Guerra (Hg.) (2022): Stadtwende. Bürgerengagement und Altstadterneuerung in der DDR und Ostdeutschland. Berlin: Ch. Links.
RezensionDer komplexe Band Stadtwende. Bürgerengagement und Altstadterneuerung in der DDR und Ostdeutschland eröffnet neue Perspektiven bezüglich der Erforschung der deutschen Vereinigung von 1990. Herausgegeben von Jana Breßler, Harald Engler, Constanze Kummer…
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Verwaltungsethnographie aus der Perspektive aktivistischer Forschung — Rezension zu Lisa Riedner (2018): Arbeit! Wohnen! Urbane Auseinandersetzungen um EU-Migration. Eine Untersuchung zwischen Wissenschaft und Aktivismus. Münster: edition assemblage, 2018.
RezensionIm Zuge der EU-Freizügigkeit sind Unionsbürger*innen territorial inkludiert, das heißt sie dürfen sich in Deutschland zur Arbeitssuche oder zum Arbeiten aufhalten. Sozial wurden sie jedoch – gerade auf Betreiben deutscher Städte – zunehmend ausgeschlosse…
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Wenn „das Alte stirbt und das Neue nicht zur Welt kommen kann“. Städtische soziale Bewegungen und Geschichte. Rezension zu Armin Kuhn (2014): Vom Häuserkampf zur neoliberalen Stadt.
RezensionAb Ende der 1960er Jahre befand sich die westliche Gesellschaft in einer Krise, in einer Übergangssituation im hegemonietheoretischen Sinne, in der „das Alte stirbt und das Neue nicht zur Welt kommen kann“ (Gramsci 2012 [1929 ff.]: H. 3, § 34, 354). Der a…
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Wohnhäuser als Sozialgut – selbstorganisiert und kollektiv — Rezension zu Matthias Wendt (2018): ,Weil es nur zusammen geht‘. Commons-basierte Selbstorganisation in der Leipziger Hausprojektszene. Frankfurt/New York: Campus Verlag.
RezensionDie Idee, mit gleichgesinnten Menschen in einer Hausgemeinschaft und nicht nur nebeneinander zu wohnen, findet auch angesichts der angespannten Wohnungsmärkte in den Groß- und Universitätsstädten immer mehr Sympathisierende. Einige Wohnprojekte streben d…
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“I wouldn’t start from here” — Rezension zu Cathy L. Schneider (2014): Police Power and Race Riots: Urban Unrest in Paris and New York. Philadelphia: University of Pennsylvania Press.
RezensionDieses Buch wirkt wie der Begleitband zu einer Reise, die ausweislich der Autorin mehr als 15 lange Jahre gedauert hat. Es erhebt den Anspruch, von den riots der 1920er Jahre bis zu denen in den Pariser Banlieues (und darüber hinaus) im Jahr 2005 einen…
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„Dekolonisieren wir unsere Köpfe“… und unsere Städte! Rezension zu Zwischenraum Kollektiv (Hg.) (2017): Decolonize the City! Zur Kolonialität der Stadt. Gespräche, Aushandlungen, Perspektiven. Münster: Unrast Verlag.
RezensionIn Decolonize the City! Zur Kolonialität der Stadt – herausgegeben vom Zwischenraum Kollektiv und verlegt vom Unrast Verlag – versuchen Autor_innen aus unterschiedlichen Disziplinen Antworten auf die Frage zu geben, was es im deutschen Kontext bedeutet,…
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„mind grabbing und ästhetische Gentrifizierung“ — Rezension zu Kumnig, Sarah / Rosol, Marit / Exner, Andrea*s (Hg.) (2017): Umkämpftes Grün. Zwischen neoliberaler Stadtentwicklung und Stadtgestaltung von unten. Bielefeld: transcript.
RezensionUmkämpftes Grün. Zwischen neoliberaler Stadtentwicklung und Stadtgestaltung von unten von Sarah Kumnig, Marit Rosol und Andrea*s Exner eröffnet einen alternativen Blickwinkel auf die kritische Praxis des städtischen Gärtnerns. Die Gegenüberstellung ver…
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„Morningside Park: A Civil Rights Battleground“ — Rezension zu Christiane Crasemann Collins (2015): A Storm Foretold: Columbia University and Morningside Heights, 1968 . Charleston, SC: EBook Bakery Books.
Rezension
Sonstiges
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