Was ist so Berlin? Eine kritische Rezension aktueller Linien und Fragestellungen der Stadtforschung in der deutschen Hauptstadt

Samuel Merrill, Sandra Jasper

Abstract


Ende 2012 hat das Zitty Magazin des Tagesspiegels seine Werbekampagne „Das ist so Berlin“ gestartet. Seither sind kleine rot-weiße Aufkleber mit dieser Aussage überall in der Stadt aufgetaucht, auf Mülleimern, U-Bahn-Schildern und Bushaltestellen. Zum Teil als Reaktion auf diese Kampagne, fragt diese kritische, bilinguale Rezension Was ist so Berlin? um die aktuellen Linien und Fragestellungen der Stadtforschung in Berlin zu diskutieren. Dazu werden die Berlin-Sitzungen zweier internationaler Tagungen des Jahres 2013 rezensiert, die Sitzungen der Jahreskonferenz der Association of American Geographers (Los Angeles 9-13 April) und es Jahrestreffen des Research Committee 21 (Berlin 29-31), sowie der Sammelband – The Berlin Reader: A Compendium on Urban Change and Activism (Transcript, 2013), herausgegeben von Matthias Bernt, Britta Grell und Andrej Holm. Im Anschluss betont die Rezension die Notwendigkeit die Vorstellungen zu Berlin und Berlins exceptionalism, die in der Stadtforschung entwickelt werden, fortlaufend so zu beleuchten, dass eine pluralistische Rhetorik, die Position und Verantwortung von Forscher_innen und wissenschaftliche Forschungslücken, berücksichtigt werden.


Schlagworte


Berliner Exceptionalism; AAG 2013; RC21 2013; Superlative; Metaphern; Standpunkt der Forscher_innen; Forschungslücken.

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URN: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:101:1-201411038756



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zeitschrift für kritische stadtforschung  (issn 2197-2567)