Sieben Thesen zur urbanen Krise von Chemnitz Bemerkungen zu den Ereignissen seit dem 26. August 2018

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Dominik Intelmann

Abstract

In der sächsischen Stadt Chemnitz kam es im Nachgang eines Tötungsdelikts durch Messerstiche seit dem 26. August 2018 zu rechtsautoritären Massenmobilisierungen von bundesweiter Ausstrahlung unter zahlreicher Teilnahme der ansässigen Bevölkerung. Das öffentliche Interesse ist dabei nicht nur hinsichtlich der konkreten Ereignisse, sondern auch bezüglich der lokalen Ursachen dieser Eskalation groß. Im Sinne einer raumsensiblen Vorgehensweise ist zu untersuchen, aus welcher bestimmten Ortsgeschichte heraus die Eigenarten der Chemnitzer Stadtgesellschaft und das rechte Protestgeschehen verständlich werden. Die sieben dazu aufgestellten Thesen widmen sich der kulturellen und institutionellen Modernisierung, dem Zustand der Zivilgesellschaft, der Einordnung der konkreten Ereignisse, der politischen Ökonomie Ostdeutschlands und der demographischen Situation.


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Autor/innen-Biografie

Dominik Intelmann

Dominik Intelmann ist Humangeograph. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die politische Ökonomie Ostdeutschlands, die Rolle kreativer Subkulturen in der Stadtentwicklung und Funktionen des Staatsinterventionismus.

Zitationsvorschlag

Intelmann, D. (2019) Sieben Thesen zur urbanen Krise von Chemnitz, sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung, 7(1/2), S. 189-202. Verfügbar unter: http://zeitschrift-suburban.de/sys/index.php/suburban/article/view/468 (Zugegriffen: 23Mai2019).

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