Urbane Metabolismen Verkörperte Politische Ökologien des e/Essens

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Anke Strüver

Abstract

Essen (als Nahrungsmittel) und essen (als Tätigkeit) sind in urbanen Kontexten des Globalen Nordens im Laufe der letzten Dekade zu gesellschaftspolitisch relevanten sowie wissenschaftlich zunehmend beachteten Themen geworden, die als Bestandteile routinisierter Alltagspraktiken auf gesellschaftliche und biosozial verkörperte Ungerechtigkeiten verweisen. Aufbauend auf Sapana Doshis Vorschlägen für eine „embodied urban political ecology“ stellt dieser Beitrag den menschlichen Körper in den Mittelpunkt, um Gesundheits- und Umweltgerechtigkeit anhand des sozio-ökonomisch und -kulturell beeinflussten Zugangs zu gutem Essen sowie der biosozialen Materialisierungsprozesse von essen zu adressieren.

Artikel-Details

Zitationsvorschlag
Strüver, A. (2020) „Urbane Metabolismen: Verkörperte Politische Ökologien des e/Essens“, sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung, 8(1/2), S. 99-116. doi: 10.36900/suburban.v8i1/2.497.
Rubrik
Aufsätze aus dem Schwerpunkt
Autor/innen-Biografie

Anke Strüver

Anke Strüver ist Humangeographin. Sie arbeitet mit dem Fokus auf die städtische Mikroebene zu Verkörperungen, Gesundheit, aktiver Mobilität, Ernährung und Digitalisierung im Kontext von Nachhaltigkeit.