„Mein Hamburg“/„Mein Rio de Janeiro“ Stadt mit obdach- und wohnungslosen Perspektiven sehen?

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Katharina Schmidt

Abstract

Fotografien von P.H./S.G./M.S.V./H.H./M.C./S.S./E.P/J.A.& K.S. – erzählt von K.S.


Ein kritischer Blick auf Obdach- und Wohnungslosigkeit in der Stadt bleibt zumeist nicht mehr als das: ein Blick auf obdach- und wohnungslose Menschen, dem entweder ein individualisierendes Sprechen über ‚ihre‘ Situation oder eine institutionelle ‚Analyse‘ struktureller Gegebenheiten des Sozialstaats, des Wohnungsmarkts etc. folgt. Beide Blicke bewegen sich in der eigenen comfort zone, ohne dabei die eigene Sichtweise zu hinterfragen. Dies gilt sowohl für Begegnungen der Thematik mit der deutschsprachigen Stadtforschung als auch im Alltag. Der Magazinbeitrag möchte in Form eines Fotoessays Blicke umkehren und erlernte Sichtweisen irritieren. Dazu greift der Beitrag Fotografien auf, die von zwölf Menschen in Situation der Obdach- und Wohnungslosigkeit in Hamburg und Rio de Janeiro gemacht wurden und diskutiert dabei visuelle Zugänge in der Forschungspraxis sowie deren akademische Verwertung.

Artikel-Details

Zitationsvorschlag
Schmidt, K. (2020) „„Mein Hamburg“/‚Mein Rio de Janeiro‘: Stadt mit obdach- und wohnungslosen Perspektiven sehen?“, sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung, 8(3), S. 205–214. doi: 10.36900/suburban.v8i3.530.
Rubrik
Magazin
Autor/innen-Biografie

Katharina Schmidt

Katharina Schmidt ist Humangeographin. Sie beschäftigt sich mit feministischen, post- und dekolonialen Perspektiven vor allem auf Stadt, Geographien der Obdach- und Wohnungslosigkeit, Machtverhältnissen globaler Wissensproduktion sowie visuellen Geographien.