Poor Doors in Erlangen Umweltbezogene Mikrosegregation unter Bedingungen der Reurbanisierung

Hauptsächlicher Artikelinhalt

Klaus Geiselhart
Carolin Eisemann
Fabian Feick
Stefan Kammerbauer

Abstract

In der sich im Zuge der Reurbanisierung verschärfenden Konkurrenz um städtische Ressourcen gestalten sich Prozesse der Segregation zunehmend kleinräumiger. Eine Fallstudie in Erlangen zeigt, wie bei den Planungen eines Quartiers im Röthelheimpark und der Rathenausiedlung bevorzugte Wohnlagen geschaffen werden, nicht zuletzt durch die Einrichtung benachteiligter Wohnlagen. Es entstehen Phänomene einer Mikrosegregation auf Quartiersebene, die über die gängigen Methoden statistischer Messung kaum noch empirisch zu erfassen sind. Die besondere Brisanz erhält das Thema durch die Tatsache, dass hierbei gesundheitliche Risiken ungleich verteilt werden, denn Umweltbelastungen werden gezielt den ärmeren Bewohner_innengruppen zugemutet, während Umweltressourcen den Wohlhabenden zugutekommen.

Artikel-Details

Zitationsvorschlag
Geiselhart, K., Eisemann, C., Feick, F. und Kammerbauer, S. (2020) „Poor Doors in Erlangen: Umweltbezogene Mikrosegregation unter Bedingungen der Reurbanisierung“, sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung, 8(1/2), S. 77-98. doi: 10.36900/suburban.v8i1/2.578.
Rubrik
Aufsätze aus dem Schwerpunkt
Autor/innen-Biografien

Klaus Geiselhart

Klaus Geiselhart, Geograph mit den Arbeitsschwerpunkten Geographische Gesundheitsforschung und Urban Studies.

Carolin Eisemann

Carolin Eisemann, Kulturgeographin, Angestellte in einem Ingenieurbüro, Arbeitsschwerpunkte Stadtentwicklung und Stadtplanung

Fabian Feick

Fabian Feick, Kulturgeograph mit dem Schwerpunkt Stadtentwicklung und Stadtplanung.

Stefan Kammerbauer

Stefan Kammerbauer, Kulturgeograph mit dem Schwerpunkt Stadtentwicklung und Stadtforschung.