cover_issue_47_de_DE.jpg Liebe Leser_innen,

unsere neue Ausgabe ist erschienen, diesmal mit dem Schwerpunkt „Kindheit in der Stadt“. Städte sind immer auch Räume der Kindheit, und städtisches Leben wird von Kindern ebenso hervorgebracht wie von Erwachsenen. Dennoch klafft eine Lücke in der kritischen Stadtforschung, was die Berücksichtigung von Kindern, die in der Stadt leben, angeht. Der Themenschwerpunkt versammelt ein großes Füllhorn anregender interdisziplinärer Beiträge, die sich mit historischen wie aktuellen Tendenzen der Stadtentwicklung und deren Auswirkungen auf das Leben von Kindern, aber auch mit den Möglichkeiten ihrer Teilhabe an der Stadtgestaltung befassen. Damit versteht sich der Schwerpunkt auch als Plädoyer, Kinder als eigenständige Subjekte in der Stadt ernst zu nehmen und ihren Positionen zu den Problemen der Gegenwart mehr Gewicht beizumessen. In diesem Sinne sind viele der Beiträge dem Anliegen verpflichtet, Kindern in der Stadtforschung und -planung eine Stimme zu geben und ihre Sichtweisen auf die sie umgebende städtische Umwelt stärker in die Analysen kritischer Stadtforschung einzubeziehen.

Neben den Beiträgen im Schwerpunkt versammelt die Ausgabe auch eine Reihe weiterer Beiträge, darunter Aufsätze zu den Themen künstlerische Forschungsmethoden, Demokratisierung öffentlicher Wohnungsunternehmen und vergeschlechtliche Hausarbeit am Beispiel des Thermomix.

Wie immer warten neben Aufsätzen auch eine Reihe von Debatten und Magazinbeiträgen sowie Rezensionen auf Eure lesende Neugier.

Viel Spaß beim Lesen – und diesmal auch beim Malen!

Herzliche Grüße
die Redaktion von sub\urban

Kristine Beurskens, Laura Calbet i Elias, Nihad El-Kayed, Nina Gribat, Stefan Höhne, Johanna Hörning, Jan Hutta, Justin Kadi, Michael Keizers, Yuca Meubrink, Boris Michel, Gala Nettelbladt, Lucas Pohl, Nikolai Roskamm, Nina Schuster, Lisa Vollmer

und Verena Schreiber als Mitherausgeberin des Themenschwerpunkts