Potenziale freisetzen: Akteur-Netzwerk-Theorie und Assemblageforschung in der interdisziplinären kritischen Stadtforschung

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Alexa Färber

Abstract

Dieser Beitrag diskutiert das Potenzial von Akteur-Netzwerk-Theorie und Assemblageforschung für das interdisziplinäre Feld der Stadtforschung. Beide Forschungsperspektiven erlauben es, die alltägliche Artikulation von Urbanität zu untersuchen. Die detaillierten Beschreibungen und die Analyse von Assemblagen können Macht und Praktiken, die diese Assemblagen stabilisieren bzw. destabilisieren, in unerwarteten Zusammenhängen herausarbeiten, wo vorgefasste Konzepte von Machtbeziehungen sie nicht greifbar machen können. Diese analytische Praxis beruht unter anderem auf interdisziplinärer Zusammenarbeit und erweist sich gegenüber den unternehmerischen Anforderungen an aktuelle universitäre Arbeit als nahezu inkompatibel.

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Zitationsvorschlag
Färber, A. (2014) „Potenziale freisetzen: Akteur-Netzwerk-Theorie und Assemblageforschung in der interdisziplinären kritischen Stadtforschung“, sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung, 2(1), S. 95-103. doi: 10.36900/suburban.v2i1.109.
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Debatte