Die Helle Mitte. Kunst im öffentlichen Raum in Berlin-Hellersdorf

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Candy Lenk
Anna Borgman

Abstract

Im Jahr 1979 begannen die Baumaßnahmen für die Großsiedlung Hellersdorf im Osten Berlins. Durch den politischen Umbruch 1989/1990 wurden von den geplanten 46.000 Wohnungen nur 34.000 realisiert, zudem fehlten das Stadtzentrum und wesentliche Teile der öffentlichen Anlagen und Versorgungseinrichtungen. Bis zum Jahr 2006 sollte, finanziert über ein Pilotvorhaben des Public-Private Partnership, der Berliner Stadtteil Hellersdorf zu Ende gebaut werden. Durch die Insolvenz des Investors und durch ausbleibende öffentliche Mittel ist dies bis heute nur teilweise gelungen.

Unter dem Eindruck der Situation in Hellersdorf und vor dem Hintergrund der beginnenden Baumaßnahmen für die 600 Mio. EUR Replik des Berliner Stadtschlosses haben wir uns entschlossen, die Bewohner von Hellersdorf mit einem eigenen Schloss zu ehren. Das PROJEKT LUFTSCHLOSS ist Ergebnis unserer Auseinandersetzung mit den Resultaten eines doppelt gescheiterten Städtebaus. 

Artikel-Details

Zitationsvorschlag
Lenk, C. und Borgman, A. (2014) „Die Helle Mitte. Kunst im öffentlichen Raum in Berlin-Hellersdorf“, sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung, 2(1). doi: 10.36900/suburban.v2i1.120.
Rubrik
Magazin