Polizieren als (post-)koloniale Praxis. Ein Beitrag zur Debatte um kritische Polizeiforschung

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Markus-Michael Müller

Abstract

Der Beitrag plädiert für eine Integration postkolonialer Theorieansätze in eine kritische Polizeiforschung. Es wird argumentiert, dass diese das kritische Potenzial dieser Forschung dahingehend erweitern können, dass sie etablierte, aber inhärent eurozentristiche Narrationen bezüglich der Entstehung, Entwicklung und Funktion der Polizei als eine genuin westlich-national situierte Institution infrage stellen. Eine daraus abzuleitende Anforderung besteht darin, nicht nur die Relevanz postkolonialer Ansätze und Arbeiten anzuerkennen, sondern auch bereit zu sein, von postkolonialen Erfahrungen für die hiesige Forschungspraxis zu lernen.

Artikel-Details

Zitationsvorschlag
Müller, M.-M. (2014) „Polizieren als (post-)koloniale Praxis. Ein Beitrag zur Debatte um kritische Polizeiforschung“, sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung, 2(2), S. 71-76. doi: 10.36900/suburban.v2i2.137.
Rubrik
Debatte