Im Treibhaus wächst der Eigensinn. Methode(n), Migration und Widerstand

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Olaf Tietje

Abstract

Auch in der aktuellen Forschung verbleiben Studien im Kontext von Migration oftmals auf der Ebene eines viktimisierenden Sprechens über die Anderen. In diesem Artikel stelle ich dar, wie es möglich ist, mit der Verknüpfung von Multi-Sited-Ethnography, Grounded Theory sowie den in der Situationsanalyse entwickelten mappings Flüchtigkeiten und Unsichtbarkeiten im Forschungsfeld nachzugehen und auf diese Weise Bewegungen nicht bloß einseitig gerichtet zu lesen. In der Folge ist es möglich, widerständige und eigensinnige Praktiken zu rekonstruieren, ohne Zwänge und herrschaftsförmige Diskurse außer Acht zu lassen.

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Zitationsvorschlag
Tietje, O. (2015). Im Treibhaus wächst der Eigensinn. Methode(n), Migration und Widerstand. sub\urban. Zeitschrift für Kritische Stadtforschung, 3(1), 135–144. https://doi.org/10.36900/suburban.v3i1.173
Rubrik
Magazin