Interventionen als Kunst des urbanen Handelns? Rezension zu Judith Laister / Anton Lederer / Margarethe Makovec (Hg.) (2014): Die Kunst des urbanen Handelns / The Art of Urban Intervention.

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Friederike Landau
Henning Mohr
Abstract
Der zweisprachige Band The Art of Urban Intervention / Die Kunst des urbanen Handelns zeigt anhand einer Bandbreite künstlerischer Projekte in verschiedenen Städten Europas, wie Künstler_innen als Gestalter_innen von Stadt eine aktive und kritische sowie teilweise auch widerständige Rolle in urbanen Transformationsprozessen einnehmen. Sie ermöglichen Begegnungen und Beziehungen zwischen den verschiedenen lokalen Akteur_innen – von Nachbar_innen, Migrant_innen und Händler_innen bis hin zu Immobilienentwickler_innen oder Investor_innen – und werden so Teil von Gemeinschafts- und Sinnstiftung in den vor Ort herrschenden Lebenswelten. Teilweise mit den pragmatischen Realitäten seitens der Stadtplanung und  entwicklung konfrontiert, eignen sich die beteiligten Künstler_innen nicht nur Räume, sondern auch Formen des Einflusses auf die Ausgestaltung der Stadt von morgen an. Neben der rezensierenden Analyse gehen wir zudem kritisch auf den Umgang mit den Begriffen ‚Handeln‘ und ‚Intervention‘ ein.

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