Schwindel-Gefühle. Die Ökonomisierung von Emotionen und Stadtraum. Ausblicke auf Hamburg und Warschau

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Jonas König

Abstract

Zwischen Ökonomie, Emotionen und Raum besteht ein Dreiecksverhältnis, das sich in den letzten Jahrzehnten zunehmend zugunsten der Ökonomie verschiebt. Das unternehmerische Marketing hat Gefühlsräume entdeckt – entweder indem es neue inszeniert oder bestehende okkupiert. Beide Entwicklungen reagieren auf die Kritik am Städtebau der (Post-)Moderne auf; sie tragen dazu bei, dass die Produktion von Stadt in stärkerem Maße bewusst darauf abzielt, bestimmte Emotionen hervorzurufen. Dieser Wandel wird anhand von Beispielen aus Warschau und Hamburg illustriert.

Artikel-Details

Zitationsvorschlag
König, J. (2015) „Schwindel-Gefühle. Die Ökonomisierung von Emotionen und Stadtraum. Ausblicke auf Hamburg und Warschau“, sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung, 3(2), S. 165-172. doi: 10.36900/suburban.v3i2.192.
Rubrik
Magazin