Alles muss man selber machen. Multi-Layer-Organizing für eine soziale Wohnraumversorgung in Berlin

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Kotti & Co

Abstract

Kotti & Co protestieren seit 2011 gegen Mieterhöhungen im sozialen Wohnungsbau am Kottbusser Tor, Berlin Kreuzberg. Seitdem haben sie mit einem Gecekondu ihren eigenen Vorplatz besetzt, zahlreiche Lärmdemonstrationen veranstaltet, Expertise organisiert und selbst erworben, lokale und stadtweite Kampagnen initiiert, sich stadtweit und international vernetzt und gemeinsam mit anderen ein eigenes Gesetz zur Umstrukturierung der sozialen Wohnraumversorgung geschrieben. All diese Aktivitäten basieren auf dem Zusammenkommen als Mieter_innen, die wollen, dass ihre Miete sinkt, dass Familien, Freund_innen und Nachbar_innen am Kotti wohnen bleiben können und dass die rassistische Ausgrenzung vieler der Nachbar_innen endlich aufhört.

Artikel-Details

Zitationsvorschlag
& Co, K. (2016) „Alles muss man selber machen. Multi-Layer-Organizing für eine soziale Wohnraumversorgung in Berlin“, sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung, 4(2/3), S. 121-126. doi: 10.36900/suburban.v4i2/3.258.
Rubrik
Debatte