1968 und die Kritik der Stadt – 50 Jahre danach

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Nina Gribat
Johanna Hoerning
Nina Schuster

Abstract

Vor 50 Jahren – im Jahr 1968 – kulminierten weltweit zahlreiche politische Bewegungen in eine Hochphase des Protests gegen den Vietnamkrieg, gegen die Ausbeutung am Arbeitsplatz, gegen die Diskriminierung von Frauen und die von Trans*, Lesben und Schwulen sowie gegen rassistische Gesellschaftsstrukturen, aber auch gegen autoritäre Erziehungs- und Lehrformen und ganz allgemein gegen den normierenden Staat. In unserer Debatte nehmen wir das Jubiläum zum Anlass, um uns mit der historischen Kritik der Stadt der 1968er-Generation und ihrer aktuellen Relevanz auseinanderzusetzen.

Artikel-Details

Zitationsvorschlag
Gribat, N., Hoerning, J., & Schuster, N. (2018). 1968 und die Kritik der Stadt – 50 Jahre danach. sub\urban. Zeitschrift für Kritische Stadtforschung, 6(2/3), 135–136. https://doi.org/10.36900/suburban.v6i2/3.441
Rubrik
Debatte
Autor/innen-Biografien

Nina Gribat

Nina Gribat ist Stadt- und Planungsforscherin. Sie arbeitet zurzeit an international vergleichenden Forschungsprojekten, die sich mit Stadtentwicklungskonflikten, schrumpfenden Städten und den Studienreformen/-revolten um 1968 in der Architektur beschäftigen.

Johanna Hoerning

Johanna Hoerning ist Soziologin und arbeitet zu stadt- und raumtheoretischen Fragen, auch im Kontext von Postkolonialität und sozialen Bewegungen.

Nina Schuster

Nina Schuster ist Soziologin und forscht an der Schnittstelle von stadtsoziologischen und queer/feministischen Theorien zur sozialen und räumlich-materiellen Produktion sozialer Ungleichheit, zurzeit zu sozialem Wandel, Differenzaushandlung und Konflikt im Kleingarten.