Partizipation als Konsens Die ‚68er‘-Bewegung und der Paradigmenwechsel in der Stadtplanung

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Sebastian Haumann

Abstract

Die Ausweitung der Beteiligungsmöglichkeiten gilt als eine der wichtigsten Errungenschaften der ‚68er‘-Bewegung im Bereich der Stadtplanung. Der vorliegende Beitrag zeigt, dass die ‚68er‘ mit ihren Forderungen erfolgreich waren, weil sie auf einem um 1970 bestehenden gesellschaftlichen Konsens aufbauen konnten, dass Partizipation ein erstrebenswertes gesellschaftliches Ziel sei. Allen Differenzen und Konflikten zum Trotz bildete dieser Grundkonsens die Basis für den oft konstatierten Paradigmenwechsel in der Stadtplanung. Der Aufsatz versteht sich als Beitrag, die ‚68er‘-Bewegung historisch zu kontextualisieren.

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Zitationsvorschlag
Haumann, S. (2018). Partizipation als Konsens: Die ‚68er‘-Bewegung und der Paradigmenwechsel in der Stadtplanung. sub\urban. Zeitschrift für Kritische Stadtforschung, 6(2/3), 189–196. https://doi.org/10.36900/suburban.v6i2/3.442
Rubrik
Debatte
Autor/innen-Biografie

Sebastian Haumann

Sebastian Haumann arbeitet im Bereich Stadt- und Umweltgeschichte.