Eine große Erzählung von Mexiko-Stadt Rezension zu Streule, Monika (2018): Ethnografie urbaner Territorien. Metropolitane Urbanisierungsprozesse von Mexiko-Stadt. Reihe Raumproduktionen: Theorie und gesellschaftliche Praxis Band 32. Münster: Westfälisches Dampfboot.

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Giulia Montanari
Abstract

Mit ihrer Dissertation legt Monika Streule eine Studie über Mexiko-Stadt vor, die künftige als wichtige Referenz für stadtgeographische und -ethnologische Arbeiten über die Stadt dienen dürfte. Die Autorin hätte das zentrale Thema der Urbanisierungsprozesse im Rahmen einer Qualifikationsarbeit kaum umfassender aufarbeiten können. Sie entwickelt zunächst eine historische Darstellung der Stadtentwicklung, bevor sie sich auf empirischer Grundlage von Gesprächen in Bewegung und Wahrnehmungsspaziergängen mit aktuellen Transformationsprozessen in Mexiko-Stadt beschäftigt. Die neun identifizierten Prozesse prägen demnach bestimmte Bereiche der Stadtregion, wie Streule in ihrer Thesenkarte veranschaulicht – das zentrale Ergebnis ihrer Arbeit. Mit der Untersuchung schafft die Autorin ein kritisches Narrativ der Urbanisierung in Mexiko-Stadt, das sie umfassend und detailreich skizziert. Methodologisch wirft die Arbeit wiederum einige Fragen auf, die ich in der vorliegenden Rezension fokussiere.

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Autor/innen-Biografie

Giulia Montanari

Sozialgeographin mit einem auf Schwerpunkt auf qualitativen und insbesondere visuellen Methodologien, sowie Stadt- und Familienforschung.