Verwaltungsethnographie aus der Perspektive aktivistischer Forschung Rezension zu Lisa Riedner (2018): Arbeit! Wohnen! Urbane Auseinandersetzungen um EU-Migration. Eine Untersuchung zwischen Wissenschaft und Aktivismus. Münster: edition assemblage, 2018.

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Jenny Künkel

Abstract

Im Zuge der EU-Freizügigkeit sind Unionsbürger*innen territorial inkludiert, das heißt sie dürfen sich in Deutschland zur Arbeitssuche oder zum Arbeiten aufhalten. Sozial wurden sie jedoch – gerade auf Betreiben deutscher Städte – zunehmend ausgeschlossen: Sie erhalten kaum Sozialleistungen. An diesem Widerspruch, an dem sich die sozialen Kämpfe von Unionsbürger*innen um basale Rechte wie Wohnraum oder Arbeit entzünden, setzt die Ethnographie von Lisa Riedner an. Sie begleitete und unterstützte die Kämpfe für ihre Dissertation, indem sie in einem Münchner Workers Center mitarbeitete. Herausgekommen ist eine gelungene Verwaltungsethnographie aus der Perspektive des Aktivismus.

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Zitationsvorschlag
Künkel, J. (2019) „Verwaltungsethnographie aus der Perspektive aktivistischer Forschung: Rezension zu Lisa Riedner (2018): Arbeit! Wohnen! Urbane Auseinandersetzungen um EU-Migration. Eine Untersuchung zwischen Wissenschaft und Aktivismus. Münster: edition assemblage, 2018. “, sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung, 7(3), S. 155-158. doi: 10.36900/suburban.v7i3.492.
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Autor/innen-Biografie

Jenny Künkel

Jenny Künkel betreibt kritische Sozialforschung zwischen Politikwissenschaften, Geografie, Kriminologie und Queer Studies.