Die Bodenwertsteuer als unterstützendes Instrument der Stadtplanung

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Daniel Mühlleitner

Abstract

Unser heutiges Bodenrecht verschafft den Grundstückseigentümern Einkommen und Vermögenswerte, die ihnen maßgeblich aufgrund der guten Lage, Infrastrukturausstattung oder Beschaffenheit des Grundstücks zufallen und für deren Höhe üblicherweise gesellschaftliche Leistungen verantwortlich sind. Aus dieser Situation erwächst eine Reihe stadtplanerischer Probleme, die beispielhaft erörtert werden und neben der Beeinflussung der Planung auch allokative Aspekte berühren. Als ein pragmatisches Mittel zur Unterstützung einer nachhaltigen Planung wird die Bodenwertsteuer diskutiert, die den unbebauten Boden ebenso stark wie den bebauten belastet und so einen Druck auf den Eigentümer ausübt, das Grundstück entsprechend der vorgesehenen Planung zu nutzen und die außerdem einen finanziellen Beitrag der von Entwicklungsmaßnahmen profitierenden Eigentümer einfordert.

Artikel-Details

Zitationsvorschlag
Mühlleitner, D. (2019) „Die Bodenwertsteuer als unterstützendes Instrument der Stadtplanung“, sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung, 7(3), S. 125-134. doi: 10.36900/suburban.v7i3.547.
Rubrik
Magazin
Autor/innen-Biografie

Daniel Mühlleitner

Daniel Mühlleitner ist ökologischer Ökonom und forscht schwerpunktmäßig zu Themen der nachhaltigen Siedlungsentwicklung.