Von Gentrifizierung betroffen Ein exemplarischer Beitrag zur Diskussion konzeptioneller und methodisch-methodologischer Fragen qualitativer Verdrängungsforschung

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Miriam Meuth
Christian Reutlinger

Abstract

Verdrängung als Teil von Gentrifizierungsprozessen stellt einen wichtigen und noch stärker zu erforschenden Aspekt einer kritischen Stadt- und Wohnforschung dar. Zur Erforschung der subjektiven Deutungen von Verdrängung bietet sich ein qualitativer Zugang an. Neben konzeptionellen und methodisch-methodologischen Fragen und Diskussionen gilt es, dieses Phänomen auch differenziert empirisch zu beleuchten, nicht zuletzt unter Berücksichtigung der Perspektiven, des Erlebens und auch des Umgangs der von Verdrängung bedrohten oder betroffenen Menschen. Im Beitrag verfolgen wir vor diesem Hintergrund die Frage, welche konzeptionellen und methodisch-methodologischen Herausforderungen und welche möglichen Lösungswege sich für einen qualitativen Zugang zu Verdrängung ergeben. Mit der Diskussion dieser Fragen möchten wir ausgehend von einem jüngst abgeschlossenen Forschungsprojekt einen exemplarischen Beitrag zur Auseinandersetzung mit Methoden und Erkenntniswegen qualitativer Verdrängungsforschung im Kontext von Gentrifizierung leisten.

Artikel-Details

Zitationsvorschlag
Meuth, M., & Reutlinger, C. (2021). Von Gentrifizierung betroffen: Ein exemplarischer Beitrag zur Diskussion konzeptioneller und methodisch-methodologischer Fragen qualitativer Verdrängungsforschung. sub\urban. Zeitschrift für Kritische Stadtforschung, 9(1/2), 11–30. https://doi.org/10.36900/suburban.v9i1/2.618
Rubrik
Aufsätze
Autor/innen-Biografien

Miriam Meuth

Meuth Miriam ist Erziehungswissenschaftlerin mit Fokus auf Kinder- und Jugendhilfe/Übergangsforschung, Wohnforschung und qualitative Sozialforschung.

Christian Reutlinger

Christian Reutlinger ist Sozialgeograph und Erziehungswissenschaftler mit Fokus auf Wohnen und Nachbarschaften, Öffentliche Räume und Gemeinwesen.