The end of care-less capitalism (as we knew it)? Kommentar zu Stefan Höhne und Boris Michel „Das Ende des Städtischen? Pandemie, Digitalisierung und planetarische Enturbanisierung“

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Anke Strüver

Abstract

Die Pandemie hat uns die Auswirkungen der Globalisierung vorgeführt. Die Coronakrise hat uns zugleich die Unumgehbarkeit lokaler, alltäglicher physischer wie psychischer Sorgearbeiten – entlohnter wie unentlohnter – spüren lassen. Sie intensiviert die Carekrise und die kapitalistische Krise und muss daher auch in diesen Zusammenhang gestellt werden. Der folgende Beitrag nimmt diesen Zusammenhang auf und diskutiert die Reorganisation von Reproduktions- und Sorgearbeit mit Blick auf die feminisierte unsichtbare Arbeit im privaten Wohnraum, die potenziellen Veränderungen, die sich durch plattformvermittelte Sorgedienstleistungen ergeben, und ausblickend Überlegungen für eine Sorgende Urbanisierung.


 

Artikel-Details

Zitationsvorschlag
Strüver, A. (2021). The end of care-less capitalism (as we knew it)? Kommentar zu Stefan Höhne und Boris Michel „Das Ende des Städtischen? Pandemie, Digitalisierung und planetarische Enturbanisierung“. sub\urban. Zeitschrift für Kritische Stadtforschung, 9(1/2), 165–170. https://doi.org/10.36900/suburban.v9i1/2.674
Rubrik
Debatte
Autor/innen-Biografie

Anke Strüver

Anke Strüver ist Humangeographin. Sie arbeitet mit einem feministischen Fokus zum urbanen Alltagsleben anhand von Verkörperungen, Gesundheit, Ernährung, Sorge/Versorgung und Digitalisierung.