Kein Ende, sondern eine Veränderung des Städtischen Kommentar zu Stefan Höhne und Boris Michel „Das Ende des Städtischen? Pandemie, Digitalisierung und planetarische Enturbanisierung“

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Anna-Lisa Müller
https://orcid.org/0000-0001-5702-7368

Abstract

In meinem Kommentar möchte ich auf die Symptomanalyse und These der Autoren mit zwei Gegenbeobachtungen und -thesen antworten: (1) Wir haben es mit einer Neuformierung sozialer Interaktionen zu tun, die maßgeblich von Digitalisierung geprägt ist. (2) Wir beobachten eine Restrukturierung des öffentlichen Raums und dessen, was als Öffentlichkeit konzipiert wird. Dabei haben wir es weniger mit dem Ende des Städtischen als mit einer potenziellen Transformation des Städtischen zu tun, dessen Merkmale wir noch nicht voraussehen können.

Artikel-Details

Zitationsvorschlag
Müller, A.-L. (2021). Kein Ende, sondern eine Veränderung des Städtischen: Kommentar zu Stefan Höhne und Boris Michel „Das Ende des Städtischen? Pandemie, Digitalisierung und planetarische Enturbanisierung“. sub\urban. Zeitschrift für Kritische Stadtforschung, 9(1/2), 201–204. https://doi.org/10.36900/suburban.v9i1/2.682
Rubrik
Debatte
Autor/innen-Biografie

Anna-Lisa Müller

Anna-Lisa Müller, Humangeographin und Soziologin, arbeitet zu Stadtentwicklung und Migration mit Schwerpunkt auf dem Nexus von Architektur und Sozialem sowie von Materialität und Ortsbindungen.