Das Ende des Städtischen? Pandemie, Digitalisierung und planetarische Enturbanisierung

Hauptsächlicher Artikelinhalt

Stefan Höhne
https://orcid.org/0000-0002-7073-665X
Boris Michel
https://orcid.org/0000-0002-4329-3064

Abstract

Der Einfluss der Coronapandemie wie auch die durch sie rasant beschleunigten Digitalisierungsprozesse haben zu tiefgreifenden Transformationen nahezu jeden Aspekts des urbanen Lebens geführt: von Wirtschaft und Sozialem bis zu Kultur und Alltag. Zugleich formieren sich in Politik, Medien und sozialen Netzwerken düstere Prognosen über die Zukunft der Städte. Wir möchten diese Phänomene und Debatten zum Anlass nehmen, anhand einer Reihe von Symptomen urbaner Krisen einige Fragen zur Zukunft des Städtischen zu formulieren und zur Diskussion zu stellen. Sie betreffen sowohl das Verhältnis von pandemischem Regieren, Digitalisierung und dem Urbanen als auch die Formen von Zukunftserzählungen und -planbarkeiten über das Städtische. Kurz gesagt, sie zielen auf nichts weniger als auf das Zentrum dessen, was wir unter Stadt und dem Urbanen verstehen.

Artikel-Details

Zitationsvorschlag
Höhne, S., & Michel, B. (2021). Das Ende des Städtischen? Pandemie, Digitalisierung und planetarische Enturbanisierung. sub\urban. Zeitschrift für Kritische Stadtforschung, 9(1/2), 141–149. https://doi.org/10.36900/suburban.v9i1/2.683
Rubrik
Debatte
Autor/innen-Biografien

Stefan Höhne

Stefan Höhne ist Kulturwissenschaftler, Historiker und Teil der Redaktion von sub\urban. Er forscht zu Geschichte und Theorie des Städtischen sowie zu technischen Raumproduktionen und materieller Kultur.

Boris Michel

Boris Michel ist Geograph und Teil der Redaktion von sub\urban. In der Stadtgeographie arbeitet er zur Zeit an einem Projekt zu urbanen Drogenkulturen sowie zu Geschichte der Stadtgeographie.