Bd. 8 Nr. 3 (2020): Wie können wir die Stadt wissen?

Call Jubiläumsheft 10 Jahre sub\urban - sub\x: Verortungen, Entortungen

2021-01-27

Die interdisziplinäre Stadtforschung hat sich in den vergangenen Jahren weiter ausdifferenziert. Nie zuvor wurde so viel über städtische Phänomene, Urbanisierungsprozesse und urbane Theorien geforscht wie heute. Solche Forschungen werden mit unterschiedlichen Zielen und von unterschiedlichen Startpunkten aus betrieben, die sich auf unterschiedliche Traditionen und Routinen berufen. Was sich im anglo-amerikanischen Sprachraum als urban studies etabliert hat, ist hierzulande weiterhin breiter aufgefächert und dezentraler organisiert. Stadtwissen entsteht dabei nicht zuletzt auch außerhalb der Akademie: in den urbanen Bewegungen, in Initiativen und im stadtpolitischen Handeln. Dieses weite Feld der Entstehung von Stadtwissen und der damit verbundenen Positionierung wollen wir mit unserer sub\urban-Jubiläumsausgabe sichten. Wir möchten unser Zehnjähriges dafür nutzen, Erkundungen in verschiedene Bereiche der Stadtforschung und der urbanen Wissensproduktion zu versammeln und dabei mögliche Konturen aktueller Positionsbestimmungen zu erörtern.

Mit dem call for papers „sub\x: Verortungen, Entortungen“ möchten wir Autor_innen einladen, in ihren Beiträgen das Urbane als Variable zu betrachten.

sub\urban fördern!

2021-01-12

Liebe Leser*innen,

auch im aufregenden Jahr 2020 konnten wir in sub\urban viele spannende Beiträge in drei Ausgaben veröffentlichen. Daran haben viele Menschen Anteil: Zuallererst natürlich unsere tollen Autor*innen, die sich entscheiden, ihre Texte bei uns zu veröffentlichen; unsere Gutachter*innen, die mit viel konstruktiver Kritik zur Verbesserung der Texte beitragen; und wir als Redaktionskollektiv, das die Beiträge betreut, mit allen Beteiligten kommuniziert und darauf achtet, dass der Laden gut läuft. All diese Tätigkeiten sind ehrenamtlich bzw. sind Teil unserer Arbeit als Wissenschaftler*innen. Wir freuen uns, auf diese Weise eine Austauschplattform für die kritische Stadtforschung etabliert zu haben.

Auf dem Weg zur Veröffentlichung teilen sich noch viele weitere Leute mit uns die Arbeit: unser Redaktionssekretariat, Lektor*innen, Übersetzer*innen und unser Setzer. Dadurch entstehen Kosten, die wir nur gemeinsam schultern können.

Deshalb: Spendet oder werdet Fördermitglied von sub\urban!

Ab 75 € jährlichem Fördermitgliedsbeitrag bekommt ihr unsere Hefte als Druckausgaben geschenkt und zugeschickt. Und wer bis 31. Januar eine Fördermitgliedschaft abschließt, erhält nachträglich alle Ausgaben aus 2020.

Einen guten Start ins Jahr wünscht,

die Redaktion von sub\urban

Kristine Beurskens, Laura Calbet i Elias, Antonio Carbone, Nihad El-Kayed, Nina Gribat, Stefan Höhne, Johanna Hoerning, Jan Hutta, Justin Kadi, Michael Keizers, Yuca Meubrink, Boris Michel, Gala Nettelbladt, Lucas Pohl, Nikolai Roskamm, Nina Schuster, Lisa Vollmer

Rezensionscall

2021-01-12

Liebe Leser_innen,

laufend werden neue Bücher zu verschiedensten Themen der Stadtforschung publiziert. Höchste Zeit also, dass wir wieder zu Einreichungen für unsere Rubrik Rezensionen aufrufen! Wir suchen nach Beiträgen, die eine Publikation nicht nur strukturiert zusammenfassen, sondern sie auch in wissenschaftliche und/oder politische Kontroversen einordnen. Insbesondere sind wir an Rezensionen für folgende Bücher interessiert:

  • Ege, Moritz / Moser, Johannes (2020): Urban ethics. Conflicts over the good and proper life in cities. London: Routledge.
  • Hadach, Ilona (2020): Wege zur Stadtplanungslehre in der DDR und der BRD um 1970. Heidelberg: Springer Spektrum.
  • Hasse, Jürgen (2020): Wohnungswechsel. Phänomenologie des Ein- und Auswohnens. Bielefeld: Transcript.
  • Heindl, Gabu (2020): Stadtkonflikte. Radikale Demokratie in Architektur und Stadtplanung. Wien: Mandelbaum Verlag.
  • Hoinle, Birgit (2020): Räume für Empowerment. München: Oekom.
  • Knierbein, Sabine / Viderman, Tihomir (Hg.) (2018): Public space unbound. Urban emancipation and the post-political condition. Routledge.
  • Kraftl, Peter (2020): After childhood. Re-thinking environment, materiality and media in children's lives. London: Routledge.
  • Maschke, Lisa / Mießner, Michael / Naumann, Matthias (2020): Kritische Landforschung. Konzeptionelle Zugänge, empirische Problemlagen und politische Perspektiven. Bielefeld: transcript.
  • Pagano, Simona (2019): „Nomadin-Sein“ im „Dorf der Solidarität“. Eine kritische Ethnografie zu Camps für Rom_nja in Rom. Göttingen: Universitätsverlag Göttingen.
  • Schwenkel, Christina (2020): Building socialism. The afterlife of East German architecture in urban Vietnam. Durham: Duke University Press.
  • Seegers, Lu (Hg.) (2020): 1968 - Gesellschaftliche Nachwirkungen auf dem Lande. Göttingen: Wallstein. Besonders viele Neuerscheiungen gibt es zum Thema Wohnen:.
  • Hartmann, Stefan (2020): (K)ein Idyll – Das Einfamilienhaus. Eine Wohnform in der Sackgasse. Zürich: Triest.
  • Hasse, Jürgen (2020): Wohnungswechsel. Phänomenologie des Ein- und Auswohnens. Bielefeld: Transcript.
  • Hubeli, Ernst (2020): Die neue Krise der Städte. Zur Wohnungsfrage im 21. Jahrhundert. Zürich: Rotpunktverlag.
  • Rink, Dieter / Egner, Björn (Hg.) (2020): Lokale Wohnungspolitik. Beispiele aus deutschen Städten. Baden-Baden: Nomos.
  • Schipper, Sebastian / Vollmer, Lisa (2020): Wohnungsforschung. Ein Reader. Bielefeld: transcript.
  • Schönig, Barbara / Vollmer, Lisa (2020): Wohnungsfragen ohne Ende?! Ressourcen für eine soziale Wohnraumversorgung. Bielefeld: transcript.

Wenn Ihr Interesse habt, eine Rezension, oder auch eine Sammelrezension zu verfassen, meldet euch bitte vorab unter info@zeitschrift.suburban.de. Weiterführende Hinweise zu Rezensionen in sub\urban findet ihr hier.

Schöne Grüße,

die Redaktion von sub\urban

Kristine Beurskens, Laura Calbet i Elias, Antonio Carbone, Nihad El-Kayed, Nina Gribat, Stefan Höhne, Johanna Hoerning, Jan Hutta, Justin Kadi, Michael Keizers, Yuca Meubrink, Boris Michel, Gala Nettelbladt, Lucas Pohl, Nikolai Roskamm, Nina Schuster, Lisa Vollmer