Bd. 9 Nr. 3/4 (2021): Kindheit in der Stadt

Die große sub\urban-Leser*innenumfrage zum zehnjährigen Jubiläum!

2021-12-14

Liebe Leser_innen,

Im kommenden Jahr wird sub\urban zehn Jahre alt. Zu diesem runden Jubiläum wollen wir ein bisschen mehr über unsere Lesenden erfahren – wie alt sind sie? Warum lesen sie sub\urban? Wie oft? Und auf welchem Endgerät? Gibt es Themen, die in sub\urban fehlen, aber vorkommen sollten?

Diese und andere Fragen stellen wir Euch/Ihnen in der „Großen sub\urban-Leser*innenumfrage“ und würden uns über zahlreiche Antworten sehr freuen. An der Umfrage kann man unter folgendem Link teilnehmen (alle Antworten sind natürlich anonym): https://umfrage.hu-berlin.de/index.php/468489

Gerne könnt ihr die Umfrage auch weiterleiten an alle, die ihr im Verdacht habt sub\urban-Leser*innen zu sein - von Studierenden bis zu eurer Oma.

Die Ergebnisse werden in unserem Jubiläumsheft nächstes Jahr veröffentlicht.

Vielen Dank für’s Teilnehmen – wir sind schon gespannt.

Die Redaktion von sub\urban

Kristine Beurskens, Laura Calbet i Elias, Nihad El-Kayed, Nina Gribat, Stefan Höhne, Johanna Hörning, Jan Hutta, Justin Kadi, Michael Keizers, Yuca Meubrink, Boris Michel, Gala Nettelbladt, Lucas Pohl, Nikolai Roskamm, Nina Schuster, Lisa Vollmer

Veröffentlichung! Band 9, Heft 3/4 „Kindheit in der Stadt“ online

2021-11-26

cover_issue_47_de_DE.jpg Liebe Leser_innen,

unsere neue Ausgabe ist erschienen, diesmal mit dem Schwerpunkt „Kindheit in der Stadt“. Städte sind immer auch Räume der Kindheit, und städtisches Leben wird von Kindern ebenso hervorgebracht wie von Erwachsenen. Dennoch klafft eine Lücke in der kritischen Stadtforschung, was die Berücksichtigung von Kindern, die in der Stadt leben, angeht. Der Themenschwerpunkt versammelt ein großes Füllhorn anregender interdisziplinärer Beiträge, die sich mit historischen wie aktuellen Tendenzen der Stadtentwicklung und deren Auswirkungen auf das Leben von Kindern, aber auch mit den Möglichkeiten ihrer Teilhabe an der Stadtgestaltung befassen. Damit versteht sich der Schwerpunkt auch als Plädoyer, Kinder als eigenständige Subjekte in der Stadt ernst zu nehmen und ihren Positionen zu den Problemen der Gegenwart mehr Gewicht beizumessen. In diesem Sinne sind viele der Beiträge dem Anliegen verpflichtet, Kindern in der Stadtforschung und -planung eine Stimme zu geben und ihre Sichtweisen auf die sie umgebende städtische Umwelt stärker in die Analysen kritischer Stadtforschung einzubeziehen.

Neben den Beiträgen im Schwerpunkt versammelt die Ausgabe auch eine Reihe weiterer Beiträge, darunter Aufsätze zu den Themen künstlerische Forschungsmethoden, Demokratisierung öffentlicher Wohnungsunternehmen und vergeschlechtliche Hausarbeit am Beispiel des Thermomix.

Wie immer warten neben Aufsätzen auch eine Reihe von Debatten und Magazinbeiträgen sowie Rezensionen auf Eure lesende Neugier.

Viel Spaß beim Lesen – und diesmal auch beim Malen!

Herzliche Grüße
die Redaktion von sub\urban

Kristine Beurskens, Laura Calbet i Elias, Nihad El-Kayed, Nina Gribat, Stefan Höhne, Johanna Hörning, Jan Hutta, Justin Kadi, Michael Keizers, Yuca Meubrink, Boris Michel, Gala Nettelbladt, Lucas Pohl, Nikolai Roskamm, Nina Schuster, Lisa Vollmer

und Verena Schreiber als Mitherausgeberin des Themenschwerpunkts

Call for Papers: Themenschwerpunkt „Stadt, Raum und Arbeit“

2021-11-16

Liebe Leser_innen,

in einem Themenschwerpunkt, der 2023 erscheinen soll, widmet sich sub\urban dem Thema Arbeit. Gegenüber Themen wie Konsumption, Reproduktion, Finanzialisierung oder städtischem Alltag spielen Fragen nach der Rolle von Arbeit in der kritischen Stadtforschung bisher nur eine relativ geringe Rolle. Das gilt – mit wenigen Ausnahmen – für deren Klassiker des frühen 20. Jahrhunderts ebenso wie für aktuelle Ansätze jenseits der feministisches Stadtforschung. Es ist offensichtlich, dass die genannten Themen eng mit kapitalistischen Arbeitsverhältnissen (im Bereich der Erwerbsarbeit ebenso wie der Haus- und Care-Arbeit), deren Veränderung und Konflikten um sie sowie mit den Geographien von Arbeit und Arbeiten in Städten verbunden sind. Dennoch ist eine explizite Auseinandersetzung mit Stadt und Arbeitsverhältnissen relativ selten. Das könnte darauf zurückzuführen sein, dass die Entstehung von Städten dermaßen eng mit einer zunehmenden Arbeitsteilung, der Entwicklung der kapitalistischen Wirtschaftsweise und später der Industrialisierung verbunden ist, dass diese Verbindung selbstverständlich erscheint. Zugleich nehmen zeitdiagnostische Grundannahmen der Stadtforschung wie jene zur neoliberalen oder postfordistischen Stadtpolitik, aber auch Stadtkonzepte wie die kreative Stadt oder die Schwarmstadt in ganz zentraler Weise Bezug auf veränderte gesellschaftliche Arbeitsverhältnisse. Zu einer Auseinandersetzung mit konkreten Arbeitsverhältnissen, Arbeitskämpfen und Arbeitsorten hat dies aber nur selten geführt.

Auf dieser Seite findet ihr alle weiteren Informationen zum Call.

Schöne Grüße,

die Redaktion von sub\ urban

Kristine Beurskens, Laura Calbet i Elias, Nihad El-Kayed, Nina Gribat, Stefan Höhne, Johanna Hoerning, Jan Hutta, Justin Kadi, Michael Keizers, Yuca Meubrink, Boris Michel, Gala Nettelbladt, Lucas Pohl, Nikolai Roskamm, Nina Schuster, Lisa Vollmer