Bd. 8 Nr. 3 (2020): Wie können wir die Stadt wissen?

sub\urban fördern!

2021-01-12

Liebe Leser*innen,

auch im aufregenden Jahr 2020 konnten wir in sub\urban viele spannende Beiträge in drei Ausgaben veröffentlichen. Daran haben viele Menschen Anteil: Zuallererst natürlich unsere tollen Autor*innen, die sich entscheiden, ihre Texte bei uns zu veröffentlichen; unsere Gutachter*innen, die mit viel konstruktiver Kritik zur Verbesserung der Texte beitragen; und wir als Redaktionskollektiv, das die Beiträge betreut, mit allen Beteiligten kommuniziert und darauf achtet, dass der Laden gut läuft. All diese Tätigkeiten sind ehrenamtlich bzw. sind Teil unserer Arbeit als Wissenschaftler*innen. Wir freuen uns, auf diese Weise eine Austauschplattform für die kritische Stadtforschung etabliert zu haben.

Auf dem Weg zur Veröffentlichung teilen sich noch viele weitere Leute mit uns die Arbeit: unser Redaktionssekretariat, Lektor*innen, Übersetzer*innen und unser Setzer. Dadurch entstehen Kosten, die wir nur gemeinsam schultern können.

Deshalb: Spendet oder werdet Fördermitglied von sub\urban!

Ab 75 € jährlichem Fördermitgliedsbeitrag bekommt ihr unsere Hefte als Druckausgaben geschenkt und zugeschickt. Und wer bis 31. Januar eine Fördermitgliedschaft abschließt, erhält nachträglich alle Ausgaben aus 2020.

Einen guten Start ins Jahr wünscht,

die Redaktion von sub\urban

Kristine Beurskens, Laura Calbet i Elias, Antonio Carbone, Nihad El-Kayed, Nina Gribat, Stefan Höhne, Johanna Hoerning, Jan Hutta, Justin Kadi, Michael Keizers, Yuca Meubrink, Boris Michel, Gala Nettelbladt, Lucas Pohl, Nikolai Roskamm, Nina Schuster, Lisa Vollmer

Rezensionscall

2021-01-12

Liebe Leser_innen,

laufend werden neue Bücher zu verschiedensten Themen der Stadtforschung publiziert. Höchste Zeit also, dass wir wieder zu Einreichungen für unsere Rubrik Rezensionen aufrufen! Wir suchen nach Beiträgen, die eine Publikation nicht nur strukturiert zusammenfassen, sondern sie auch in wissenschaftliche und/oder politische Kontroversen einordnen. Insbesondere sind wir an Rezensionen für folgende Bücher interessiert:

  • Ege, Moritz / Moser, Johannes (2020): Urban ethics. Conflicts over the good and proper life in cities. London: Routledge.
  • Hadach, Ilona (2020): Wege zur Stadtplanungslehre in der DDR und der BRD um 1970. Heidelberg: Springer Spektrum.
  • Hasse, Jürgen (2020): Wohnungswechsel. Phänomenologie des Ein- und Auswohnens. Bielefeld: Transcript.
  • Heindl, Gabu (2020): Stadtkonflikte. Radikale Demokratie in Architektur und Stadtplanung. Wien: Mandelbaum Verlag.
  • Hoinle, Birgit (2020): Räume für Empowerment. München: Oekom.
  • Knierbein, Sabine / Viderman, Tihomir (Hg.) (2018): Public space unbound. Urban emancipation and the post-political condition. Routledge.
  • Kraftl, Peter (2020): After childhood. Re-thinking environment, materiality and media in children's lives. London: Routledge.
  • Maschke, Lisa / Mießner, Michael / Naumann, Matthias (2020): Kritische Landforschung. Konzeptionelle Zugänge, empirische Problemlagen und politische Perspektiven. Bielefeld: transcript.
  • Pagano, Simona (2019): „Nomadin-Sein“ im „Dorf der Solidarität“. Eine kritische Ethnografie zu Camps für Rom_nja in Rom. Göttingen: Universitätsverlag Göttingen.
  • Schwenkel, Christina (2020): Building socialism. The afterlife of East German architecture in urban Vietnam. Durham: Duke University Press.
  • Seegers, Lu (Hg.) (2020): 1968 - Gesellschaftliche Nachwirkungen auf dem Lande. Göttingen: Wallstein. Besonders viele Neuerscheiungen gibt es zum Thema Wohnen:.
  • Hartmann, Stefan (2020): (K)ein Idyll – Das Einfamilienhaus. Eine Wohnform in der Sackgasse. Zürich: Triest.
  • Hasse, Jürgen (2020): Wohnungswechsel. Phänomenologie des Ein- und Auswohnens. Bielefeld: Transcript.
  • Hubeli, Ernst (2020): Die neue Krise der Städte. Zur Wohnungsfrage im 21. Jahrhundert. Zürich: Rotpunktverlag.
  • Rink, Dieter / Egner, Björn (Hg.) (2020): Lokale Wohnungspolitik. Beispiele aus deutschen Städten. Baden-Baden: Nomos.
  • Schipper, Sebastian / Vollmer, Lisa (2020): Wohnungsforschung. Ein Reader. Bielefeld: transcript.
  • Schönig, Barbara / Vollmer, Lisa (2020): Wohnungsfragen ohne Ende?! Ressourcen für eine soziale Wohnraumversorgung. Bielefeld: transcript.

Wenn Ihr Interesse habt, eine Rezension, oder auch eine Sammelrezension zu verfassen, meldet euch bitte vorab unter info@zeitschrift.suburban.de. Weiterführende Hinweise zu Rezensionen in sub\urban findet ihr hier.

Schöne Grüße,

die Redaktion von sub\urban

Kristine Beurskens, Laura Calbet i Elias, Antonio Carbone, Nihad El-Kayed, Nina Gribat, Stefan Höhne, Johanna Hoerning, Jan Hutta, Justin Kadi, Michael Keizers, Yuca Meubrink, Boris Michel, Gala Nettelbladt, Lucas Pohl, Nikolai Roskamm, Nina Schuster, Lisa Vollmer

Neuerscheinung: Band 8, Heft 3 (2020) ist online!

2020-12-16

cover_issue_45_de_DE.jpgEine neue Ausgabe von sub\urban ist erschienen. Mit ihr beginnt unser neuer und ab jetzt fortlaufender Methoden-Themenschwerpunkt „Wie können wir die Stadt wissen“: mit einem ersten Bündel an Methodentexten zur ethnographischen Stadtforschung, zu Reallaboren als Methode, narrativen Interviews, irritierender Bildproduktion über Obdachlosigkeit ebenso wie einer Exkursions-Reflexion. Zwei weitere methodische Texte beschäftigen sich mit den Spaziergangswissenschaften von Lucius Burckhardt und dem kollaborativen Gehen als Methode.

Unsere Debatte widmen wir dem 30-jährigen Jahrestag der Deutschen Einheit mit einem „Plädoyer für eine neue politisch-institutionelle Perspektive auf ostdeutsche Städte“.

Wir sehen die Notwendigkeit, das politische und gesellschaftliche Vorgehen in der Corona-Pandemie, ihre Ereignisse und Effekte auch aus der Perspektive der kritischen Stadtforschung differenziert zu begleiten und zu beforschen. Die Auseinandersetzung mit der Pandemie bildet daher einen weiteren Themenschwerpunkt. Dieser besteht aus drei Magazinbeiträgen, die sich mit den Widersprüchen rund um die durch Corona bedingten Mobilitätseinschränkungen in Rio de Janeiro, der kritischen Sozialepidemiologie und der Situation von Migrant_innen in indischen Großstädten befassen.

Ein weiterer Magazinbeitrag reflektiert Erfolge und Schwierigkeiten von fünf Jahren Vernetzung der Deutsche-Wohnen-Mieter_innen in Berlin. Und zu guter Letzt verweisen auch in diesem Heft wieder einige Rezensionen auf weiterführende, spannende Lektüre.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Hier geht es zum Inhaltsverzeichnis und zum PDF des gesamten Heftes. Das Titelblatt der Ausgabe kann als Poster heruntergeladen werden.

Diese Ausgabe ist während der Corona-Pandemie entstanden und zeugt von den Bedingungen wissenschaftlicher Produktion in Pandemiezeiten. Deshalb einen großen Dank an alle beteiligten Autor_innen, die in dieser Zeit ihre Beiträge trotz allem auf den Weg gebracht und fertiggestellt haben, aber auch an unsere Gutachter_innen, die diese Arbeit neben ihren sonstigen Aufgaben für uns und unsere Autor_innen übernommen haben.