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Rezensionscall „Autoritärer Urbanismus“

Liebe Leser_innen,

Autoritäre Tendenzen finden in der interdisziplinären Stadtforschung zunehmend Beachtung. Wie die Phänomene selbst, so sind auch die Publikationen zum Thema Autoritärer Urbanismus sehr divers und zeigen die unterschiedlichen Wirkungsweisen, Problemlagen und Fragestellungen in diesem Themenfeld.

Wir möchten diese Bandbreite in unserem Themenschwerpunkt „Autoritärer Urbanismus“, den wir momentan mit der externen Herausgeberin Daniela Zupan vorbereiten, auch durch vielseitige Rezensionen widerspiegeln und freuen uns über die Einsendung von Rezensionsangeboten. Eine erste Auswahl haben wir unten gelistet, weitere Vorschläge sind sehr willkommen.

Entsprechend unserer Rubriken-Richtlinien sollen Rezensionen weder ausschließlich Zusammenfassungen einer Publikation sein noch Verrisse. Vielmehr stellen wir uns eine kritische Würdigung durch die Schreiber_in der Rezension vor, verbunden mit einer Einordnung in den wissenschaftlichen Forschungsstand. Die Rezensionen müssen bis 15.5.2023 eingereicht werden.

Mögliche Bücher für eine Rezension im Themenheft „Autoritärer Urbanismus“

  • Bogaert, Koenraad (2018): Globalized authoritarianism: megaprojects, slums, and class relations in urban Marocco. Minneapolis, London: University of Minnesota Press.
  • Bruff, Ian / Tansel, Cemal Burak (Hg.) (2020): Authoritarian neoliberalism. Philosophies, practices, contestations. London, New York: Routledge.
  • Frankenberg, Günter / Heitmeyer, Wilhelm (Hg.) (2022): Treiber des Autoritären: Pfade von Entwicklungen zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Frankfurt: Campus.
  • Garrido, Marco Z. (2019): The patchwork city: class, space, and politics in Metro Manila. Chicago: University of Chicago Press.
  • Kemper, Andreas (2022): Privatstädte: Labore für einen neuen Manchesterkapitalismus. Münster: Unrast.
  • Koch, Natalie (2018): The geopolitics of spectacle: space, synecdoche and the new capitals of Asia. Ithaca, London: Cornell University Press.
  • Koch, Natalie (Hg.) (2022): Spatialising authoritarianism. New York: Syracuse University Press.
  • Kotkin, Stephen (1995): Magnetic mountain. Stalinism as civilization. Berkeley: University of California Press.
  • Maneval, Stefan (2019): New islamic urbanism. The architecture of public and private space in Jeddah, Saudi Arabia. London: UCL Press.
  • Mattioli, Fabio (2020): Dark finance. Illiquidity and authoritarianism at the margins of Europe. Stanford: Standford University Press.
  • Mullis, Daniel / Miggelbrink, Judith (Hg.) (2022): Lokal extrem Rechts. Analysen alltäglicher Vergesellschaftungen. Bielefeld: transcript.
  • Scoones, Ian / Edelman, Marc / Borras Jr, Saturnino M. / Forero, Lyda Fernanda / Hall, Ruth / Wolford, Wendy / White, Ben (Hg.) (2021): Authoritarian populism and the rural world. Critical Agrarian Studies. London: Routledge.

Wenn Ihr Interesse habt, eine Rezension, oder auch eine Sammelrezension, zuverfassen, meldet euch bitte vorab unter info@zeitschrift-suburban.de. Ihr erhaltet dann ein Rezensionsexemplar.

Schöne Grüße, die Redaktion von sub\urban

Kristine Beurskens, Laura Calbet i Elias, Nihad El-Kayed, Nina Gribat, Stefan Höhne, Johanna Hoerning, Jan Hutta, Justin Kadi, Michael Keizers, Yuca Meubrink, Boris Michel, Gala Nettelbladt, Lucas Pohl, Nikolai Roskamm, Nina Schuster, Lisa Vollmer

Veröffentlichung! Band 10, Heft 2/3 online – Die intime Stadt. Kulturen queerer Verbindung

cover_issue_50_de_DE.jpgLiebe Leser_innen,

im Allgemeinen wird Anonymität als konstitutiv für das Urbane verstanden. Was aber passiert, wenn wir stattdessen Intimität zum Ausgangspunkt der Betrachtung von Stadt machen? Diese Frage haben Jan Hutta, Nina Schuster und Ben Trott für unseren aktuellen Themenschwerpunkt aufgegriffen.

Für die kritische Stadtforschung sind Fragen rund um die räumliche Ausgestaltung intimer Verbindungen von großer Relevanz. So wird Intimität seit Längerem auch in den Urban Studies verhandelt, zum Beispiel in der Beschäftigung mit affektiven Geographien, in feministischen und queeren Geographien, in Arbeiten zu Migration oder zu digitalen Medien. Der Schwerpunkt widmet sich den vielfältigen Arten und Weisen, in denen Intimität und deren gesellschaftliche Ausgestaltung das Städtische mit hervorbringen – wie gewohnt in vielfältigen Beiträgen in den Kategorien Aufsatz, Debatte, Magazin und Rezensionen. Der Untertitel des Schwerpunkts, „Kulturen queerer Verbindung“, verweist auf die anhaltende Bedeutung queerer Forschungsperspektiven für ein Verständnis intimer Verbindungen – sowohl in ihren hegemonialen als auch ihren widerständigen Artikulationen.

Viel Spaß beim Lesen!

Herzliche Grüße
die Redaktion von sub\urban

Kristine Beurskens, Laura Calbet i Elias, Nihad El-Kayed, Nina Gribat, Stefan Höhne, Johanna Hoerning, Jan Hutta, Justin Kadi, Michael Keizers, Yuca Meubrink, Boris Michel, Gala Nettelbladt, Lucas Pohl, Nikolai Roskamm, Nina Schuster, Lisa Vollmer

Konsortiales Förderprojekt KOALA erfolgreich finanziert!

Liebe Leser_innen,

wir haben tolle Neuigkeiten: die Finanzierung des konsortialen Förderprojekts KOALA ist erfolgreich! Das bedeutet, dass sub\urban – gemeinsam mit den Zeitschriften Forum: Qualitative Sozialforschung (FQS), Open Gender Journal und GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft vom 1.1.2023 bis 31.12.2025 durch ein Konsortium von fast 70 wissenschaftlichen Einrichtungen gefördert wird. Für unsere Zeitschrift ist dies ein wichtiger Schritt in Richtung einer langfristigen Finanzierung. Und für die Autor_innen von sub\urban bedeutet es konkret, dass wir im Förderzeitraum auf die Erhebung von Publikationsgebühren verzichten. Damit sind wir eine „Diamond Open Access-Zeitschrift“!

Mehr Informationen zur erfolgreichen Finanzierung könnt ihr auf auf dieser Seite des KOALA-Projekts nachlesen.

Ohne Eure Unterstützung und Euer Engagement wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen. Wir möchten uns daher ganz herzlich bei all denen bedanken, die sich bei ihren Universitäten, Universitätsbibliotheken oder Forschungseinrichtungen für die Finanzierung der Zeitschriften des sozialwissenschaftlichen Bündels eingesetzt haben.

Es freut sich

die Redaktion von sub\urban

Kristine Beurskens, Laura Calbet i Elias, Nihad El-Kayed, Nina Gribat, Stefan Höhne, Johanna Hoerning, Jan Hutta, Justin Kadi, Michael Keizers, Yuca Meubrink, Boris Michel, Gala Nettelbladt, Lucas Pohl, Nikolai Roskamm, Nina Schuster, Lisa Vollmer

sub\urban-Jubiläumsparty, 8.10.2022, Südblock/aquarium Berlin

poster-suburban-party.jpgLiebe Leser_innen,

seit zehn Jahren erscheint „sub\urban . zeitschrift für kritische stadtforschung“ – wenn das kein Grund zum Feiern ist! Genau das wollen wir mit euch gemeinsam machen: Am 8.10. laden wir zu einer Party mit vorheriger Diskussionsveranstaltung „Untergang oder Revolution? Kritische Stadtforschung zwischen Dystopie und Utopie” ein, die die Debatte „Was ist Stadt? Was ist Kritik?“ aus der Jubiläumsausgabe aufgreift. Ihre Teilnahme an der Diskussion haben bisher zugesagt: Noa Ha, Anne Vogelpohl, Bernd Belina und Matthias Naumann. Die Diskussion startet um 19 Uhr im Aquarium am Kottbusser Tor in Berlin – begrenzte Teilnehmer*innenzahl (first come first served) und FFP2-Maskenpflicht im Innenraum –, die Party ab 22 Uhr im Südblock direkt daneben. Getanzt wird zu Musik von den DJ_s einzelfälle (vary nice) und Grace Kelly.

Und hey, wenn ihr sowieso schon in Berlin seid: Kommt doch auch zu unserer sub\urban -lecture am 7.10.

Wir sehen uns auf der Tanzfläche,

die Redaktion von sub\urban

Kristine Beurskens, Laura Calbet i Elias, Nihad El-Kayed, Nina Gribat, Stefan Höhne, Johanna Hoerning, Jan Hutta, Justin Kadi, Michael Keizers, Yuca Meubrink, Boris Michel, Gala Nettelbladt, Lucas Pohl, Nikolai Roskamm, Nina Schuster, Lisa Vollmer