Diese Debatte erschien am 28. November 2018 in Bd. 6, Nr. 2/3 (2018): Themenschwerpunkt: Stadt von oben

Diese Debatte nimmt das 50jährige Jubiläum des Epochenjahres 1968 zum Anlass, auf die Debatten rund um das Thema Stadt in dieser Zeit zurückzublicken. Aufbauend auf einen Workshop am Institut für Europäische Urbanistik an der Bauhaus-Universität Weimar beleuchten Felicita Reuschling, Maren Harnack, Lisa Vollmer, Sebastian Haumann, Nina Gribat und Anne Vogelpohl verschiedene Aspekte sozialer Wohnutopien und der Kritik am Massenwohnungsbau, über Mieter_innenproteste und Debatten um den Begriff der Partizipation bis zur stadttheoretischen Querverbindung einer feministischen Lektüre Lefebvres. Johanna Hoerning führt die verschiedenen Perspektiven zusammen und diskutiert sie.

 

1968 und die Kritik der Stadt – 50 Jahre danach

Nina Gribat, Johanna Hoerning, Nina Schuster

135-136

Mieter_innenproteste von den 1960er bis in die 1980er Jahre in der BRD

Von der Klassenallianz zur Aufspaltung und Einhegung ins neoliberale Projekt

Lisa Vollmer

137-148

Henri Lefebvres „Recht auf Stadt“ feministisch denken

Eine stadttheoretische Querverbindung von 1968 bis heute

Anne Vogelpohl

149-158

Soziale Wohnutopien 68

Everything must change

Felicita Reuschling

159-172

In die Zange genommen

Kritik am Wohnungsbau um 1968

Maren Harnack

173-180

Grabenkämpfe um die Kritik am funktionellen Städtebau um 1968

Sozialpsychologische Reformisten und marxistische Revoluzzer

Nina Gribat

181-188

Partizipation als Konsens

Die ‚68er‘-Bewegung und der Paradigmenwechsel in der Stadtplanung

Sebastian Haumann

189-196