Diese Debatte ist am 15.05.2019 in Bd. 7, Nr. 1/2 (2019) erschienen.

Grundlage der Debatte des Themenschwerpunkts „Stadt von rechts“ sind folgende forschungspraktische Fragen: Sollte man – in der Forschung – mit Rechten reden, und wenn ja, wie? Sollen wir in unseren Erforschungen rechter politischer Entwicklungen mit Rechten beziehungsweise politisch rechts handelnden Menschen Kontakt aufnehmen? Wie können die Interaktionen aussehen, welche Zugänge können wir wählen? Wie positionieren wir uns selbst innerhalb dieser Forschung? Den Debattenaufschlag von Robert Feustel diskutieren Regina Ammicht Quinn, Lee Hielscher, Annekatrin Kühn und Katrin Lehn, Nils Kumkar, Daniel Mullis und Andreas Nölke.

Ebenfalls als Beitrag in der Rubrik Debatte erscheint der Text „Sieben Thesen zur urbanen Krise in Chemnitz“ von Dominik Intelmann. Ausgehend von den Ereignissen in Chemnitz im Sommer 2018 plädiert der Autor für eine ortssensible Perspektive, bei der die Analyse der lokalen Stadtgesellschaft die historischen und gesellschaftlichen Spezifika ostdeutscher Erfahrungen berücksichtigt.

Die Faktizität des Postfaktischen

Nils Christian Kumkar

167-172

Rollenkonflikte. Eine Replik

Robert Feustel

185-188