Soziale Bewegungen
Städtischer Raum ist nicht nur der Ort von Protest und sozialen Bewegungen, städtische Infrastrukturen und räumlich strukturierte Machtverhältnisse sind auch Gegenstand von sozialen Bewegungen. Viele über die Jahre erschienen Beiträge in sub\urban beschäftigen sich mit sozialen Bewegungen, Protest, Riots oder widerständigen Praktiken – von links wie rechts – ebenso wie mit dem Einfluss solcher Praktiken auf die institutionelle (Stadt-)Politik. Neben diesen versammelt der Schwerpunkt auch Beiträge von Autor*innen aus sozialen Bewegungen und Beiträge, die gemeinsam mit sozialen Bewegungen forschen.
Einleitung
Keine Schwerpunktbeitrag aus der Rubrik »Einleitung«
Aufsätze
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(Un)Menschliche Urbanität — Schwarze Geographien im Zeitalter des Planetaren
AufsatzAktuelle Debatten um planetare Transformationsprozesse unterscheiden regelmäßig zwischen nicht-menschlichen und menschlichen Akteur_innen, ohne die Kategorie des Menschen in ihrer räumlich-diskursiven Konstruktion und Reproduktion zu hinterfragen. Wir ar…
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Critical Mass als performative Kritik der städtischen Verkehrspolitik? Fahrradfahren mit Judith Butler auf dem Gepäckträger
AufsatzObwohl die meisten deutschen Großstädte über eine sehr schlechte Radverkehrsinfrastruktur verfügen, gewinnent innerstädtisches Radfahren und ein Engagement für das Rad als gleichberechtigtes Verkehrsmittel stark an Bedeutung. Als Indiz für dieses Engagem…
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Das Modell Barcelona – Partizipation, Protest und Postpolitik
AufsatzDas ‚Modell Barcelona‘ steht für eine Stadtplanung, bei der unterschiedliche Akteur_innen vermeintlich vorbildlich in Entscheidungs- und Entwicklungsprozesse einbezogen sind. Die heutigen formellen Beteiligungsformen werden dabei meist als in der Traditio…
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Der geplatzte Traum vom öffentlichen Wasser — Warum Barcelona die Wasserinfrastrukturen nicht kommunalisieren konnte
AufsatzObwohl das akademische Interesse für (Re-)Kommunalisierungen städtischer Wasserinfrastrukturen in den letzten Jahrzehnten gewachsen ist, bleiben erfolglose Fälle weitestgehend unbeachtet. Der Beitrag untersucht den gescheiterten Versuch der Kommunalisier…
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Der Lärm des Politischen. Die Londoner riots 2011 und ihre politischen Subjekte
AufsatzAugust 2011 − London’s burning. Vier Tage lang kommt es zunächst in verschiedenen Stadtteilen Londons und später auch in anderen britischen Städten zu den größten Aufständen und Plünderungen der Nachkriegsgeschichte. Konservative Medien und Politik sind …
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Die Chaostage 1995 als politisches Spektakel. Medialität und Materialität urbaner riots
AufsatzVor 20 Jahren erschütterten die Chaostage die Messestadt Hannover. In den bis dato schwersten Auseinandersetzungen der bundesdeutschen Nachtkriegsgeschichte, brachte eine subkulturelle Strömung aus Punks, Skinheads und anderen, die Ordnungsvorstellung de…
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Feministische Perspektiven von pobladorxs auf Reparationen — Forderungen einer selbstorganisierten Wohnvereinigung aus Santiago de Chile
AufsatzDie Landbesitzverhältnisse in Abya Yala haben koloniale Wurzeln. Dieser Beitrag fokussiert die Gegebenheiten in Chile, wo sich Landbesitz bis heute insbesondere in den Händen weniger aristokratischer Familien befindet. Obwohl häufig die Besitzverhältniss…
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G20 in Hamburg — Politik, Unvernehmen, Ausnahmezustand und das Ende der Postdemokratie
AufsatzIn Hamburg trafen sich am 7. und 8. Juli 2017 die G20. Die Tage waren von vielfältigen und massenhaften Protesten geprägt, die in Teilen heftig eskalierten. Im Artikel werden fünf Aspekte herausgearbeitet, die an sich nicht grundlegend neu sind, in der S…
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GraffiCity – kreativer Protest, belonging und citizenship im Madrider Stadtteil Lavapiés
AufsatzKreative Protestformen in urbanen Räumen haben in den letzten Jahren weltweit eine Renaissance erfahren. Symbolische Aneignungen durch Haus- und Platzbesetzungen, Graffiti und politische stencils (Schablonen) prägen zunehmend den öffentlichen Raum in G…
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Keine riots in Deutschland? Die Ereignisse in Hamburg-Altona im Sommer 2013
AufsatzGibt es in Deutschland wirklich (bislang) keine riots? Und ist es hier im Vergleich zu Vororten oder Großstädten der nordwesteuropäischen Nachbarschaft oder der USA wirklich so ruhig? Entgegen dieser in der deutschsprachigen sozialwissenschaftlichen Deba…
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Occupy London und die besetzte Friern Barnet Library
AufsatzDer Gegenstand des Beitrages ist die besetzte Friern Barnet Library in Nord-London. Dieser steht für eine ‚Politik des Politischen‘, die sich gegen die Privatisierungsmaßnahmen der regierenden liberal-konservativen Koalition richtet. In diesem Kampf um d…
Debatte
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1968 und die Kritik der Kritik der Stadt: Anschlüsse und Verwerfungen. — Eine Replik
DebatteWie kann heute an die rund um 1968 geäußerte Kritik der Stadt angeschlossen werden? Gibt es gute Gründe, die für solche Anschlüsse sprechen bzw. was muss verworfen werden? Die in dieser s u b \ u r b a n-Debatte ve…
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1968 und die Kritik der Stadt – 50 Jahre danach
DebatteVor 50 Jahren – im Jahr 1968 – kulminierten weltweit zahlreiche politische Bewegungen in eine Hochphase des Protests gegen den Vietnamkrieg, gegen die Ausbeutung am Arbeitsplatz, gegen die Diskriminierung von Frauen und die von Trans*, Lesben und Schwule…
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Alles muss man selber machen. Multi-Layer-Organizing für eine soziale Wohnraumversorgung in Berlin
DebatteKotti & Co protestieren seit 2011 gegen Mieterhöhungen im sozialen Wohnungsbau am Kottbusser Tor, Berlin Kreuzberg. Seitdem haben sie mit einem Gecekondu ihren eigenen Vorplatz besetzt, zahlreiche Lärmdemonstrationen veranstaltet, Expertise organisier…
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Basisorganisierung als Herkulesaufgabe. Eine Replik zur Debatte
DebatteDie Replik fasst die vorausgegangene Debatte zusammen und arbeitet beispielhaft gegenwärtige Erfolge und Herausforderungen linker Basisorganisierung in der BRD heraus.
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Basisorganisierung verändert die politische Landschaft
DebatteAktuelle Debatten aus dem Kontext linker sozialer Bewegungen betonen Organisationsfragen. Dieser Essay kritisiert die übliche These, der zufolge dynamische soziale Bewegungen und feste Organisierung einander widersprechen. Stattdessen plädieren die Autor_…
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Chaotische Normalität: Reden mit Rechten hilft. Manchmal auch nicht — Kommentar zu Robert Feustels „Substanz und Supplement. Mit Rechten reden, zu Rechten forschen?“
DebatteAusgehend von Rancières Politik-Verständnis wird im Debattenbeitrag auf Robert Feustels Einschätzungen sowie die Kernfrage „Mit rechten Reden?“ in dreifacher Weise geantwortet: Erstens , der Aufstieg der Rechten verdeutlicht keineswegs eine gänzlich n…
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Der Gentrifizierungsbegriff in wohnungspolitischen Protesten — Kommentar zu Neil Smiths „Für eine Theorie der Gentrifizierung: ‚Zurück in die Stadt‘ als Bewegung des Kapitals, nicht der Menschen“ (2019 [1979])
DebatteIn diesem Beitrag wird die Rolle und Funktion des Begriffs Gentrifizierung in sozialen Bewegungen reflektiert. Das wissenschaftliche Konzept Gentrifizierung, und seine Popularisierung durch kritische Wissenschaftler*innen in Deutschland, hat ohne Zweifel…
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Die Faktizität des Postfaktischen — Kommentar zu Robert Feustels „Substanz und Supplement. Mit Rechten reden, zu Rechten forschen?“
DebatteUm die gegenwärtige gesellschaftliche Unterstützung rechter Bewegungen zu verstehen und Gegenstrategien zu entwickeln, muss die kritische Sozialforschung die Affinität bestimmter sozialer Gruppen zu diesen Bewegungen untersuchen. Um den dafür nötigen Ein…
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Elitenkritik, populare Bündnisse und inklusive Solidarität — Interview zur Debatte um Linkspopulismus
DebatteIn der aktuellen ökonomischen und politischen Krise haben Debatten um linke Strategien wieder Hochkonjunktur. Besonders kontrovers werden Vorschläge diskutiert, die einen Linkspopulismus als Alternative zum rechten politischen Projekt, zum Neoliberalismu…
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Forschungsprioritäten in Zeiten des Aufstiegs rechter Parteien — Kommentar zu Robert Feustels „Substanz und Supplement. Mit Rechten reden, zu Rechten forschen?“
DebatteDer Fokus unserer Forschung zum Populismus sollte nicht auf dem harten Kern rechter Parteien liegen, sondern auf jenen, die diese Parteien nur aus Protest wählen oder gar nicht mehr wählen. Wir sollten auch nicht den Fehler machen, die Unterstützung rech…
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Frankreich dekolonialisieren! Politik und Aktivismus in Pariser Banlieues
DebatteDer massive Abbau von Arbeitsplätzen im industriellen Sektor infolge neoliberaler Wirtschaftsmaßnahmen seit den 1970er Jahren besiegelte das Schicksal der sogenannten ‚roten Vorstädte‘ als traditioneller Bastion der Gewerkschaften und der kommunistischen…
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Grabenkämpfe um die Kritik am funktionellen Städtebau um 1968 — Sozialpsychologische Reformisten und marxistische Revoluzzer
DebatteIn diesem Debattenbeitrag werden die Spaltung der Kritiken am funktionalen Städtebau um 1968 und die damit verbundene Fragen hinsichtlich Systemerhalt oder Umsturz anhand von zwei damals relativ bekannten Publikationen analysiert: Architektur als Ideolo…
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Henri Lefebvres „Recht auf Stadt“ feministisch denken — Eine stadttheoretische Querverbindung von 1968 bis heute
DebatteDie Aufstände im Mai 1968 in Paris haben Henri Lefebvre in seinen theoretischen Überlegungen beflügelt. Studierende und Arbeitende trafen sich auf den Straßen, um gemeinsam zu protestieren. Für Lefebvre bedeutete das, dass Differenzen – unterschiedliche …
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In die Zange genommen — Kritik am Wohnungsbau um 1968
DebatteIm Zusammenhang mit den grundlegenden gesellschaftskritischen Bewegungen, die sich um 1968 in Europa etablieren, setzt in Westdeutschland auch die Kritik am modernen Wohnungsbau des Wiederaufbaus ein. Unterschiedliche konvergierende Linien der Kritik – s…
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Kritisiert die Kritiker_innen! Kommentar zu Margit Mayers „Urbane soziale Bewegungen in der neoliberalisierenden Stadt“
DebatteÜber vierzig Jahre nach Castells wissen wir im Detail noch immer viel zu wenig über die verschiedenen städtischen sozialen Bewegungen und die ebenso heterogene Zusammensetzung der Initiativen und Netzwerke innerhalb dieser Bewegungen. Für weite Teile der …
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Let’s talk about …? Warum und wie wir mit Rechten reden müssen! — Kommentar zu Robert Feustels „Substanz und Supplement. Mit Rechten reden, zu Rechten forschen?“
DebatteDer Kommentar zu Robert Feustels Beitrag „Substanz und Supplement – Mit Rechten reden, zu Rechten forschen? Eine Einladung zum Widerspruch“ stärkt die Methodenvielfalt der qualitativen Sozialforschung als Möglichkeit, in der Erforschung rechter Gruppieru…
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Machtverhältnisse überall analysieren! — Lehren von Beißreflexe für kritische Forschung
DebatteDer Beitrag diskutiert die Debatten, die der Sammelband Beißreflexe aufbrachte. Er verweist einerseits auf gefährliche Nähen zum Diskurs der Rechten, die sich die Beißreflexe -Autor*innen insbesondere durch ihren Schulterschluss mit der Zeitschrift E…
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Mieter_innenproteste von den 1960er bis in die 1980er Jahre in der BRD — Von der Klassenallianz zur Aufspaltung und Einhegung ins neoliberale Projekt
DebatteDie späten 1960er Jahre und vor allem die 1970er Jahre waren eine Hochphase der Mieter_innenproteste in der BRD. Dieser Beitrag verfolgt die These, dass die Krise der fordistischen Wohnraumversorgung in den 1960er Jahren, bzw. die von der Politik impleme…
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Mit Rechten reden, zu Rechten forschen? Ein Widerspruch auf Einladung — Kommentar zu Robert Feustels „Substanz und Supplement. Mit Rechten reden, zu Rechten forschen?“
DebatteDer Text ist eine Antwort auf Robert Feustels „Mit Rechten reden, zu Rechten forschen?“. Er nimmt die beiden irritierenden Titelfragen als Irritation auf und stellt sie in den Kontext des Selbstverständnisses von Wissenschaft und des Verständnisses von „…
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Mit Rechten reden? Lasst mal lieber über Rassismus sprechen! — Kommentar zu Robert Feustels „Substanz und Supplement. Mit Rechten reden, zu Rechten forschen?“
DebatteDie Debatte, ob und wie mit Rechten zu reden ist, dreht sich hauptsächlich darum, Rechte wieder in die Gesellschaft zurückzuholen. Jedoch wird kaum über den gesellschaftlich verbreiteten und institutionalisierten Rassismus gesprochen, auf den Rechte ihre…
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Organisierende Zentren am Beispiel einer Kampagne zum Nahverkehr in Kassel
DebatteDer Stadtteilladen „Rothe Ecke“ ist ein Ort der Basisorganisierung im ehemaligen Arbeiterviertel Rothenditmold in Kassel. Hier werden politische Initiativen rund um die Themen Armut, prekäre Lebensrealitäten, schikanöse Arbeitsbedingungen und Rassismus vo…
Magazin
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#traumfabrikcb — Die Aneignung der Stadtpromenade in Cottbus
MagazinAn der Stadtpromenade in Cottbus wagt die #traumfabrikcb das Unmögliche. Austragungsort ist das ehemals glänzende, sozialistische Zentrum. Die seit Jahren mit Zäunen umstellte Brache ist das heißeste Thema der Stadt und Stein des Anstoßes. Mit einer lebe…
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Arbeiter statt Anarch — Die Identitäre Bewegung rezipiert Ernst Jünger
MagazinIm Beitrag wird aufgezeigt, wie Ernst Jünger von führenden Vertretern der „Identitären Bewegung“ rezipiert wird: Die „Identitären“ setzen sich äusserst intensiv mit Jüngers Frühwerk auseinander, wobei insbesondere zwei Aspekte grosse Beachtung erhalten –…
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ARCHIPLEX DREAMS – CITY rIOT
MagazinARCHIPLEX DREAMS – CITY rIOT
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Den öffentlichen Raum „hacken“ und die Menschen beeinflussen
Magazin65 Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung Indonesiens kletterte ein Mann mittleren Alters in Jakarta verbotenerweise auf das Dach des indonesischen Parlamentsgebäudes. Seine Botschaft waren drei Wörter, die sehr gut die Stimmung im Land zum Ausdruck brac…
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Der Lucius-Burckhardt-Platz in Kassel. Eine Geschichte über den Kampf um Legitimität und Deutungshoheit bei der Neugestaltung des Campus der Universität Kassel.
MagazinAls Mitglieder der Initiative „Lucius-Burckhardt-Platz bleibt!“ erzählen wir euch hier von unserem Versuch, die Zerstörung und autoritäre Überplanung eines Quartiersplatzes zu verhindern. Es ist die Geschichte unseres Wiederstandes gegen eine Planung, die…
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Feministische Klassenpolitiken in Kämpfen um soziale Reproduktion — Zu den Auseinandersetzungen an der Berliner Charité für mehr Personal im Krankenhaus
MagazinDer Beitrag beschäftigt sich aus gesellschaftstheoretischer und feministischer Perspektive mit gesellschaftlichen Auseinandersetzungen im Bereich der sozialen Reproduktion. Am Beispiel der Auseinandersetzungen am Berliner Universitätsklinikum Charité sol…
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Interessenskonflikt im Basler Hafenareal. Wie Widerständige Lucius Burckhardts Planungskritik neu interpretieren
MagazinNach über 60 Jahren ist in Basel erneut die Parole „Wir selber bauen unsre Stadt“ zu vernehmen. Was im Jahr 1953 als provokativer Titel ein kleines Büchleins zweier junger Basler Studenten zierte (Burckhardt/Frisch/Kutter 2016 [1956]), bekräftigt heute di…
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Keine Angst vor Alternativen. Ein neuer Munizipalismus. über den Kongress „FearlessCities“, Barcelona 10./11. Juni 2017
MagazinDie Idee eines neuen Munizipalismus wird in den linken sozialen Bewegungen Europas und darüber hinaus breit diskutiert. Munizipalistische Bewegungen streben es an, kommunale Regierungen zu übernehmen oder zu beeinflussen, um lokale Institutionen (wieder) …
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Make Potsdam great again
MagazinDie Rekonstruktion der Stadtmitte Potsdams ist Paradebeispiel einer Stadtentwicklung von oben: Diskurse der Ästhetik und Wiederherstellung vergangener Pracht werden geschickt verknüpft mit Strategien der Privatisierung und Verwertung von Stadt. Das Narra…
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Neue Konjunkturen des Widerstandes? — Eine Selbstreflexion über das Worker Center Berlin
MagazinDer Artikel ist ein kollektiv verfasster Beitrag über die Initiative „Worker Center Berlin“. Sie wurde 2022 von einer Gruppe von Aktivist*innen, Arbeiter*innen und Wissenschaftler*innen ins Leben gerufen, die auf unterschiedliche Weise in Kämpfe um die G…
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Organisiert gegen einen profitorientierten Wohnungskonzern — Fünf Jahre berlinweite Vernetzung der Deutsche-Wohnen-Mieter*innen
MagazinIn Berlin organisieren sich seit fünf Jahren Mieter*innen des profitorientierten Konzerns Deutsche Wohnen in einer Vernetzung. Den Widerstand gegen spezifische Verwertungsstrategien eines renditegetriebenen Vermieters zu organisieren, darin besteht die S…
Rezensionen
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Auf dem Weg zu einer wissenssoziologischen Architektursoziologie? Rezension zu Silke Steets (2015): Der sinnhafte Aufbau der gebauten Welt. Berlin: Suhrkamp.
RezensionSilke Steets zielt mit ihrem Buch Der sinnhafte Aufbau der gebauten Welt auf eine Untersuchung der „Rolle von Dingen und Gebäuden für die gesellschaftliche Konstruktion von Wirklichkeit“ (58) und damit auf eine systematische Analyse, wie Wissen und Mater…
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Das Wissen um die ‚gute Stadt‘ und die Herausforderung, um sie zu kämpfen. Rezension zu Moritz Rinn (2016): Konflikte um die Stadt für alle. Das Machtfeld der Stadtentwicklungspolitik in Hamburg. Münster: Verlag Westfälisches Dampfboot.
RezensionDas Machtfeld der Stadtentwicklungspolitik wurde in Hamburg durch die Recht-auf-Stadt-Bewegung seit Ende der 2000er-Jahre herausgefordert und befindet sich seitdem in einer Umbruchsphase. Moritz Rinn analysiert in seinem Buch die Kämpfe, Aushandlungen und…
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Der Weg ist das Ziel. Zum ,Recht auf Stadt‘ durch Selbstverwaltung und radikale Demokratie
RezensionRezension zu: Mullis, Daniel (2014): Recht auf die Stadt. Von Selbstverwaltung und radikaler Demokratie. Münster: Unrast Verlag
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Die „soziale Frage als nationale zu rethematisieren“ — Rezension zu Karina Becker, Klaus Dörre, Peter Reif-Spirek (Hg.) (2018): Arbeiterbewegung von rechts?, Ungleichheit – Verteilungskämpfe – populistische Revolte. Frankfurt/New York: Campus.
Rezension -
Im Aufstand vereint? — Rezension zu Margit Mayer, Catharina Thörn und Håkan Thörn (Hg.) (2016): Urban Uprisings. Challenging Neoliberal Urbanism in Europe. London: Palgrave.
RezensionDer Sammelband „Urban Uprisings. Challenging Neoliberal Urbanism in Europe“ ermöglicht einen vergleichenden Blick auf städtische Proteste in zahlreichen europäischen Ländern. Dabei ist es eines der Hauptargumente des Buches, dass riots und soziale Bewe…
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In die Gänge gekommen: Kooperation von Zivilgesellschaft und Stadtpolitik — Rezension zu Michael Ziehl (2020): Koproduktion urbaner Resilienz. Das Gängeviertel in Hamburg als Reallabor für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung mittels Kooperation von Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung. Hamburg: jovis.
RezensionSchlagworte wir Kooperation, Koproduktion und Kollaboration sind in Planungswissenschaften und Architektur schwer in Mode. Selten wird allerdings dargelegt, was diese Art(en) der Zusammenarbeit zwischen zivilgesellschaftlichen Akteuren auf der einen Seit…
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Mieter_innenbewegungen der Gegenwart: Postidentitär und postautonom — Rezension zu Lisa Vollmer (2019): Mieter_innenbewegungen in Berlin und New York. Die Formierung politischer Kollektivität. Wiesbaden: Springer VS.
RezensionDie angespannte Lage am Wohnungsmarkt hat in vielen Städten eine neue Welle von Verdrängungsprozessen induziert und insbesondere die Situation einkommensschwacher Haushalte häufig prekär werden lassen. Angesichts dieser Entwicklungen haben sich vielerort…
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